Nach Derby: SKN-Frauen sind neuer Tabellenführer

Verbissen wurde im NÖ Derby zwischen SKN St. Pölten und NÖSV Neulengbach um jeden Ball gekämpft. - Foto: Tom Seiss
Share Button

FUSSBALL. Das Spitzenderby in der ÖFB-Frauenliga gewann der SKN St. Pölten im Sport.Zentrum.NÖ gegen den NÖSV Neulengbach mit 3:0 und übernahm damit die Tabellenführung.

SKN St. Pölten – NÖSV Neulengbach 3:0 (1:0). – SKN: Isabella Kresche; Gaby  Babicky, Jennifer Pöltl, Alexandra Biroova, Adina Hamidovic (85. Carina Mahr); Nina Prohaska (62. Barbara Dunst), Evelin Kurz (50. Rafina), Mateja Zver, Jasmin Eder, Claudia Wasser; Fanny Vago. – NÖSV: Melissa Abiral; Sarah Wronski, Nicole Sauer, Nicole Konrath, Laura Wienroither; Katharina Aufhauser, Jennifer Klein, Besijana Pireci, Sandrine Sobotka; Yvonne Weilharter (45. Julia Hickelsberger), Valentina Schwarzlmüller (43. Stefanie Kremener). – Tore: Claudia Wasser (22.), Fanny Vago (78.), Rafina (90+2). – Die junge Neulengbacher Mannschaft hielt gegen die selbstbewussten St. Pöltnerinnen  – auch mit Glück – lange die Partie offen, um letztlich doch in diesem Schlager der ÖFB-Frauen-Bundesliga als Verlierer vom Platz zu gehen.

Mit ziemlich breiter Brust nach dem 2:2 in der Champions League gegen Bröndby IF traten die St. Pöltnerinnen in dieser Begegnung auf. Übernahmen gleich die Initiative und gingen durch Claudia Wasser durchaus verdient 1:0 in Führung (22.). Die Wienerwald-Elf  agierte zu vorsichtig, scheute auch Zweikämpfe. In diesem Spitzenspiel gab es von Schiedsrichterin Julia Stefanie Baier keinen einzigen „gelben“ Karton für die Gäste.

Neulengbach kam ziemlich resolut aus der Kabine, hatte durch Aufhauser und Pireci die ersten Chancen. Wesentlich cleverer hingegen der SKN. Er ging in der 78. Minute durch einen Treffer von Fanny Vago 2:0 in Führung. Dieses Tor „roch“ aber stark nach Abseits. Speziell das 0:3 – ein kapitaler Fehler von Torfrau Melissa Abiral – musste Neulengbachs Trainerin Brigitte Entacher sauer aufstoßen: Neulengbachs Schlussfrau „servierte“  Rafina  den Ball, den sie problemlos zum 3:0 einnetzen konnte.

Keine Legionärinnen, aber fünf ÖFB-U19-Kaderspielerinnen

Landesrat Petra Bohuslav und auch der Präsident des NÖFV, Johann Gartner, verfolgten sehr interessiert dieses Derby und konnten sich von den guten Leistungen der Mädls überzeugen. Neulengbach spielte wie immer ohne Legionärinnen, also nur mit Spielerinnen,  die für das österreichische Nationalteam selektionierbar sind. Diesmal wurden fünf Spielerinnen vom ÖFB ins U19-Nationalteam für die UEFA Qualifikationsrunde einberufen. Neulengbachs Startelf hatte gegen den regierenden österreichischen Damenmeister ein Durchschnittsalter von 18,5 Jahren.

 

 

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*