Neulengbachs Frauenteam muss weiter abspecken Themen:Fußball ÖFB-Rekordtorschützin Nina Burger: Eine der vielen Spielerinnen, die den NÖSV Neulengbach verließ. - Foto: H. Lackinger Von: Heinz Harauer 25. Juni 2017 FUSSBALL. NÖSV Neulengbach stellt in der kommenden Saison nur mehr eine Frauen-Bundesligamannschaft. Für den vielfachen Meister NÖSV Neulengbach wurden im Frühjahr die Sorgen immer größer. Bereits Anfang bis Mitte der Frühjahrssaison wurde bekannt, dass viele Verhandlungen mit Neulengbach-Spielerinnen vorgenommen werden. Vor allem SKN St. Pölten versuchte, die talentiertesten österreichischen Spielerinnen aus Neulengbach abzuwerben. Mittlerweile steht fest, dass von der Wienerwaldelf gleich fünf Stammspielerinnen nach St. Pölten wechseln. Aufgrund der budgetären Situation ist Neulengbach nicht einmal annähernd in der Lage, finanzielle Anreize den Spielerinnen anzubieten. Nach der Serie von zwölf Meistertitel für Neulengbach gelang erstmals 2015 kein Titel. Im Sommer 2015 musste dann Neulengbach den Abgang von rund 15 Spielerinnen ersetzen. Damals gelang es durch viele junge Spielerinnen sehr gut. Daher spielte Neulengbach in den letzten beiden Saisonen mit der wahrscheinlich jüngsten Mannschaft in der Bundesliga. Trotzdem gelang es jeweils den dritten Platz zu erreichen. Heuer war sicherlich mehr drinnen (Platz zwei, Champions League-Teilnahme). „Aber aufgrund der Tatsache, dass vor allem St. Pölten sehr früh mit diesen Abwerbungen begann, fehlte bei einigen Spieleninnen die letzte Konzentration“, glaubt … Alexnder Achterberg. „Wobei wir den Spielerinnen absolut keinen Vorwurf machen.“ Jedenfalls werden nun wieder etwa. 15 Spielerinnen den Verein verlassen. Aderlass ist einfach zu groß Das hat natürlich auch Konsequenen auf die beginnenden Meisterschaft. „Nachdem wir diese Anzahl an Spielerinnen heuer nicht mehr ersetzen können, sahen wir uns nun gezwungen, unsere zweite Mannschaft abzumelden“ so Achterberg, der aus privaten Gründen die Leitung Frauenfußball zurücklegt und sich nun als Pressesprecher engagieren wird. Neuer Obmann ist nun Thomas Wirnsberger. Seine Aufgabe wird es es nun sein, im Laufe der kommenden Saison 2017/18 junge und talentierte Spielerinnen für Neulengbach zu begeistern, damit der Klub in der darauffolgenden Saison wieder eine zweite Mannschaft stellen kann. Mit etlichen Spielerinnen wurden bereits Gespräche geführt. Bisher stehen folgende Abgänge fest: Melissa Abiral, Jennifer Klein, Sandrine Sobotka, Laura Wienroither, Sarah Wronski (alle SKN St. Pölten), Besijana Pireci, Yvonne Weilharter (wahrscheinlich Sturm Graz), Katharina Aufhauser (wahrscheinlich Spanien), Valentina Schwarzlmüller (wahrscheinlich USA). Auch Heidi Feichter und Stefanie Bugl werden den Klub verlassen. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro