NÖSV Neulengbach ist Bundesliga-Tabellenführer Themen:Fußball Fanni Vago (Mitte) hatte gegen USC Landhaus Mühe und musste lange zittern, ehe Gina Babicky ihr Team erlöste. (Bild: Tom Seiss) Von: Heinz Harauer 12. September 2016 FUSSBALL. Durch das 1:1 im Spiel SKN St. Pölten gegen Union Landhaus übernahm Neulengbach mit dem 4:0-Sieg über Bergheim die Tabellenspitze der ÖFB-Frauen-Bundesliga FC Bergheim – NÖSV Neulengbach 0:4 (0:2). – NÖSV: Abiral; Wronski, Sauer, Aufhauser, Weilharter, Konrath, Gstöttner (46., Schwarzlmüller, 62. Gumpenberger), Klein, Pireci (84., Strasser), Sobotka, Wienroither. – Tore: Aufhauser (41., 53., 89.), Gstöttner (15.). – Nach mehr als zwei Jahren ist Neulengbach wieder an der Tabellenspitze der ÖFB-Frauen-Bundesliga. Zuletzt war das mit dem Meistertitel im Juni 2014 der Fall. Aufgrund des Unentschiedens von SKN St. Pölten in Wien am Landhausplatz (1:1) und des gleichzeitigen Sieges von NÖSV Neulengbach in Bergheim gelang dieser Umsturz in der Tabelle und die Wienerwaldelf führt nun zwei Punkte vor SKN St. Pölten. Neulengbach war in Bergheim die klar dominierende Mannschaft. Herausragend war Katharina Aufhauser, die bereits mit einem herrlichen Pass auf Gstöttner für die Führung mitverantwortlich war. Noch in Hälfte 1 gelang ihr dann selbst ein Treffer, diesmal nach Pass von Gstöttner, und Neulengbach ging mit 2:0 in die Pause. Allerdings hätte bereits die Pausenführung weit höher sein müssen, die Chancen waren da. In der 2. Halbzeit wurden einige Umstellungen vorgenommen, Schwarzlmüller kam ins Spiel, allerdings verletzte sie sich nach wenigen Minuten am Rücken. Später kam Gumpenberger und dann auch Strasser. Aufhauser gelang mit 2 weiteren Treffern der Hattrick. Neben Aufhauser, die das Um und Auf bei Neulengbach war, zählte Weilharter zu den besten Spielerinnen aus dem Wienerwald. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass beim Stande von 0:1 Abiral wieder einmal in einer 1:1-Situation ein Tor verhinderte. Wölfinnen wehren drohende Niederlage noch ab USC Landhaus – SKN St.Pölten Frauen 1:1 (0:0). – SKN: Isabella Kresche; Gina Babicky, Jennifer Pöltl, Fanni Vago, Nadine Prohaska, Alexandra Biroova, Julia Tabotta (51. Evelin Kurz), Mateja Zver, Jasmin Eder (63. Laura Krumböck), Barbara Dunst, Rafaela De Miranda Travalao. – Tore: Janine Schneider (47.); Gina Babicky (80.). – Mit viel Selbstvertrauen ging man bei den Wölfinnen in die Partie. Die letzten Begegnungen gegen USC Landhaus endeten allesamt mit einem Kantersieg der SKN Frauen. Diesmal allerdings lief es von Beginn an nicht wie gewünscht bei Fanni Vago und Co. Die Wölfinnen machten zwar von Beginn an viel Druck und hatten durchaus einige guten Chancen. Die Wienerinnen wurden jedoch immer stärker und hatten mit einem Stangenschuss großes Pech. Nachdem Isabella Kresche außerhalb des Strafraumes Jasmin Schneider zu Fall brachte gab es heftige Proteste von Seiten der USC-Betreuer. Landhaus-Trainer Attila Sekerlioglu. Schiedsrichterin Barbara Wenigwieser verbannte den „Heißsporn“ auf die Tribüne. Nach einer kurzen Trinkpause kamen die Wienerinnen innerhalb weniger Minuten zweimal vor das Tor des SKN, der Ball allerdings fand sein Ziel vorerst noch nicht. Gleich nach der Pause ging Landhaus verdient in Führung. Nach einem Freistoß von Linda Winkler überhob Janine Schneider Torfrau Kresche und drehte jubelnd ab. Die SKN-Keeperin rettete ihr Team anschließend vor einem weiteren Gegentreffer durch Schneider. Bei den Gästen klappte an diesem Tag fast gar nichts. Spielertrainerin Fanni Vago setzte ein Zeichen: Laura Krumböck und Evelin Kurz kamen für Jasmin Eder und Julia Tabotta neu in die Partie. Der Wechsel machte sich bezahlt: Nach einem flach getretenen Freistoß in den Strafraum fand der Ball den Weg zu Gina Babicky, die den Ball in der 80. Minute im Getümmel an der slowakischen Schlussfrau zum 1:1 vorbeischob. Dieser Treffer wirkte befreiend für die Gäste, die nun Druck machten und den Sieg mitnehmen wollten. Das Glück stand diesmal nicht auf seiten der Landeshauptstädterinnen: Fanni Vago traf die Stange und auch die Schüsse von Rafaela, Pöltl und Kurz gingen nur knapp am Tor vorbei. Gina Babicky verhinderte mit ihrem Tor die erste Niederlage seit 834 Tagen. Damals verlor man im Meisterschaftsfinish gegen Neulengbach und krönte so den Serienmeister aus dem Wienerwald zum Champion der Saison 2013/14. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro