NÖSV Neulengbach spielt um Champions League-Platz Themen:Fußball Von: Heinz Harauer 5. Mai 2017 FUSSBALL. Drei Runden vor Schluss der Frauen Bundesliga: SKN St. Pölten ist bereits wieder Meister, der Abstiegskampf ist noch völlig offen. Am vergangenen Wochenende sicherte sich der SKN St. Pölten durch ein 3:0 über NÖSV Neulengbach den Meistertitel in der ÖFB Frauen Bundesliga. Für Spannung ist aber auch drei Runden vor Saisonende noch immer gesorgt. Denn am Tabellenende kämpft ein Trio gegen den Abstieg. Trotz dieser Niederlage gegen Neo-Meister SKN St. Pölten hat der NÖSV Neulengbach nach wie vor beste Chancen auf eine Rückkehr nach einjähriger Abstinenz in die UEFA Women’s Champions League. Im Rennen um den zweiten internationalen Startplatz hält der NÖSV aktuell einen Dreipunktevorsprung auf den SK Sturm Graz. Ein Sieg im Niederösterreich-Derby beim SKV Altenmarkt würde die Richter-Elf diesem Ziel deutlich näher bringen. Allerdings sind die Neulengbacherinnen gewarnt, denn im Hinspiel reichte es nach einem späten Treffer nur zu einem knappen 1:0. Kapitänin Sarah Wronski fehlt krankheitsbedingt. Für den SKV Altenmarkt geht es am Samstag noch um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte. „Wir sind krasser Außenseiter, haben auf dem Papier eigentlich keine Chance, aber genau die wollen wir nutzen“, nimmt Trainer Kurt Hoffer seiner Elf, in der sich die Reihen der Verletzten langsam lichten, den Druck. Schaulaufen von Meister SKN St. Pölten gegen Kleinmünchen Zum dritten Mal in Serie und zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte sicherte sich der SKN St. Pölten vor einer Woche den Meistertitel in der ÖFB Frauen Bundesliga. Nach dem 3:0 über NÖSV Neulengbach kann das Team um Spielertrainerin Fanni Vago auch rechnerisch nicht mehr eingeholt werden. Nächstes Ziel für den Champion ist der ÖFB-Ladies-Cup-Titel (Finale am 20. Mai in Melk gegen Neulengbach, live auf ORF Sport+). In der Bundesliga bekommt es der SKN am Samstag mit Union Kleinmünchen zu tun. Union-Sektionsleiterin Andrea Binder: „Aus dem Spiel kann unser junges Team viel lernen. Hier ist besonders das Defensivverhalten gefragt.“ Bereits seit mehreren Wochen rangiert der FC Wacker Innsbruck nunmehr am Tabellenende. Die Tirolerinnen liegen jedoch nur einen Zähler hinter LUV Graz/DFC Leoben und dem FC Südburgenland. Diesen am Samstag aufzuholen dürfte allerdings schwer werden, denn die Elf von Trainerin Katharina Pregartbauer gastiert beim letztjährigen Champions-League-Teilnehmer und derzeitigen Tabellendritten SK Sturm Graz. Für „Angsthasenfußball“ ist aber kein Platz, betont die Trainerin: „Wir spielen voll auf Angriff. Passivität hilft uns jetzt nicht mehr weiter.“ Der SK Sturm hat indes noch Platz zwei im Visier. „Wir haben in der Vorwoche mit dem 8:0 ein Zeichen gesetzt und werden auch diesmal offensiv auftreten, um unser großes Ziel nicht verfrüht aufgeben zu müssen“, so Trainer Markus Hiden. Der Rückstand auf Neulengbach beträgt nur drei Punkte. In der Vorwoche verpasste der LUV Graz/DFC Leoben (9.) einen „Big Point“ im Abstiegskampf. Im Auswärtsspiel gegen Union Kleinmünchen kassierte die Mannschaft von Trainer Thomas Rupp erst mit dem Schlusspfiff das 1:2 aus einem Elfmeter. Am Samstag empfangen die Wetzelsdorferinnen mit dem FC Bergheim (7.) ein Team aus der unteren Tabellenhälfte. Diesmal soll der Befreiungsschlag endgültig gelingen. „Es ist für uns die nächste Chance auf dringend benötigte Punkte, wir spielen auf Sieg“, erklärt Rupp. Für die Salzburgerinnen geht es indes um nicht mehr viel, denn der Aufsteiger hat bereits mit dem Punktgewinn gegen Sturm Graz vor zwei Wochen den Klassenerhalt in souveräner Manier gesichert. Das äußerst ambitionierte Ziel, noch Tabellenzweiter zu werden, ist für den USC Landhaus (4.) mittlerweile doch in einige Ferne gerückt. Was aber vielmehr den Leistungen der bislang nahezu fehlerlosen Rückrunde NÖSV Neulengbach als den Leistungen der Wienerinnen selbst geschuldet ist. „Solange es rechnerisch noch möglich ist, glauben wir natürlich daran. Aber zumindest unser zweites Ziel, zweitbeste Frühjahrsmannschaft zu werden, wollen wir erreichen“, erklärt Trainer Andreas Radakovits. Das nach Verlustpunkten auf Rang zwei der Frühjahrstabelle liegende Team bekommt es am Samstag zuhause mit dem abstiegsgefährdeten FC Südburgenland (9.) zu tun. ÖFB Frauen Bundesliga, 16. Runde Samstag, 6. Mai 13:30 Uhr SK Sturm Graz : FC Wacker Innsbruck 14:00 Uhr SKV Altenmarkt : NÖSV Neulengbach 16:00 Uhr LUV Graz/DFC Leoben : FC Bergheim 16:30 Uhr SKN St. Pölten : USC Landhaus 17:30 Uhr USC Landhaus : FC Südburgenland Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro