Nordkorea: Grenzen der Österreicher aufgezeigt

Stefan Fegerl wehrte sich lange gegen eine drohende Niederlage. - Foto: ÖTTV
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TISCHTENNIS. Erster WM-Dämpfer für die Herren – 0:3 gegen Nordkorea. In den letzten beiden Spielen warten noch Taiwan und China.

Nach dem klarer 3:o-Erfolg über Griechenland mussten sich die österreichischen Herren erstmals im Laufe des Turniers geschlagen geben. Am Ende stand gegen Nordkorea ein 0:3 in der Ergebnisliste, die Spiele waren aber trotz der klaren Niederlage weitgehend hart umkämpft.


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Vor allem das Auftakteinzel stand lange auf des Messers Schneide. Nach einer 2:1-Führung Fegerls konnte Pak Sin Hyok einen Entscheidungssatz erzwingen, in dem beide Spieler mit dem eigenem Aufschlag klar das Spiel diktieren konnten. Bei 9:9 kam der Nordkoreaner zum Aufschlag und nutzte diesen Vorteil prompt zum 11:9. Robert Gardos musste anschließend den ersten Satz gegen Choe Il mit 15:17 abgeben, beim Stand von 0:2 konnte er zwar noch einmal verkürzen, mit 11:7 holte der Nordkoreaner aber den zweiten Punkt für sein Team. Werner Schlager, neuerlich als Nummer drei nominiert, konnte die Niederlage nicht mehr abwenden, beim 0:3 gegen Kang Wi Hun blieb er ohne Chance.

Österreich von Bedingungen  benachteiligt

Ein wenig haderten unsere Spieler mit den Bedingungen. „Die Bedingungen in der Halle sind prinzipiell schon sehr schwierig, aber am Centercourt, einem speziellen Showtisch, sind die Spielbedingungen noch einmal ganz anders. Das Sprungverhalten des Balles unterscheidet sich deutlich von den anderen Tischen. Die Nordkoreaner hatten schon ihre ersten beiden Spiele auf einem Showtisch, das war sicher ein Vorteil für sie.“, waren sich alle drei einig. Die Schuld für die Niederlage wollte Gardos aber nicht ausschließlich auf die Tische schieben: „Nordkorea ist von Haus aus ein sehr starker Gegner, da sind die Chancen maximal 50:50 und es muss alles passen um zu gewinnen. Das mit dem Tisch hat ihnen aber sicher in die Karten gespielt. “

In den letzten beiden Gruppenspielen geht es gegen Taiwan und China. Bei einem Sieg gegen Taiwan wäre unseren Herren der Aufstieg nicht mehr zu nehmen, bei einer Niederlage müsste eventuell der Rechenstift entscheiden.


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