Nur mehr Ried kann den SKN-Abstieg „verhindern“

Martin Grasegger (Bild) ersetzte gegen Sturm Graz den gesperrten David Stec. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Mit dem 2:3 in Graz gegen die Sturm-Elf wird es für den SKN St. Pölten im Abstiegskampf als Vorletzter ziemlich eng.

SK Sturm Graz – SKN St. Pölten 3:2  ( 2:1). – Sturm Graz: Gratzei; Koch, Maresic, Schulz, Lykogiannis; Piesinger, Jeggo; Hierländer, Atik (71. Horvath), Schmerböck (92. Potzmann); Alar (88. Zulechner). – SKN: Riegler; Grasegger, Diallo, Petrovic, Mehremic;  Schütz (64. Korkmaz), Ambichl, Martic (58. Perctold), Pîrvulescu (75. Drazan); Doumbouya, Dieng. – Tore: 0:1 Hierländer (3.), 0:2 Alar (5.), 1:2 Schütz (31.), 1:3 Schmerböck (57.), 2:3 Petrovic (61.). – Nach dieser Niederlage  wird es eng für den SKN St. Pölten. Nachdem Ried die Admira 1:0 niederkämpfte und der Wolfsberger AC gegen Rapid mit 0:4 auf der Strecke blieb, sind nur mehr diese drei Klubs im Abstiegskamnpf der Bundesliga involviert. Da die St. Pöltner nur mehr einen Zähler vor dem Tabellenletzten aus Oberösterreicht liegt, dürfte die direkte Begegnung in zwei Wochen in Ried die Entscheidung bringen. Doch vorher empfangen die Wölfe in der NV Arena Mattersburg.

Apropos Mattersburg: Während die St. Pöltner in der Winterübertrittszeit den halben Kader auswechselte, holten die Burgenländer mit dem Niederösterreicher Maierhofer nur einen Routinier und „Antreiber“ in den Kader. Sie haben sich bereits als Abstiegskandidat verabschiedet.

 Trainer Jochen Fallmann musste erneut seine Startformation umkrempeln: So ersetzte Lonsana Doumbouya den zuletzt stark aufspielenden doch leider erkrankten Kevin Luckassen, während Martin Grasegger den gesperrten David Stec rechts in der Viererkette ersetzte. Zudem rückte Paul Pîrvulescu nach starken Trainingsleitungen erstmals im Frühjahr ins Aufgebot, an seiner Stelle nahm Lukas Thürauer auf der Bank Platz.

Kalte Dusche gleich zu Beginn

Die Wölfe zeigten in den ersten Aktionen des Spiels gleich, dass man durchaus gewillt war nach vorne zuspielen. Erst kam Cheikhou Dieng nach einem Steilpass nur knapp zu spät (1.). Was folgte, kam jedoch einem Tiefschlag gleich. Mit der ersten Möglichkeit gingen die Grazer nämlich in Führung: Ein schneller Angriff über links konnte das Wolfsrudel nicht verteidigen, Hierländer stand in der Mitte goldrichtig und nickte zur Führung der Hausherren ein (3.), zwei Minuten später war es Alar, der einen schlampigen Rückpass von Diallo zum 2:0 verwertete.

Danach  nahmen die Wölfe den Kampf um die notwendigen Punkte auf.  Zwar ging ein Martic-Freistoß noch über das Tor (16.), nach einer guten halben Stunde  war es so weit: Dieng setzte sich auf der rechten Seite herrlich durch, fand mit seinem Querpass den freistehenden Daniel Schütz und der brachte die Wölfe mit seinem Abstauber wieder heran – 1:2 (31.).

Beinahe wäre der Fallmann-Elf dann sogar der Ausgleich gelangen. Paul Pîrvulescu fand jedoch bei einem Schuss aus halblinker Position in Goalie Gratzei seinen Meister (37.). Und da Christoph Riegler wenig später im Eins gegen Eins mit Schmerböck eine wahre Glanztat vollbrachte (41.) ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause.

Patzer brachte vorentscheidende 1:3

Nach der Pause waren es erneut die Hausherren, die die erste Möglichkeit ausließen. Schmerböck schoss dieses Mal frei vor Rieglers Gehäuse am linken Eck vorbei (51.). Wenige Minuten machte es der Grazer Stürmer aber besser: Wieder patzte die SKN-Abwehr, Schmerböck kam erneut ans Leder und erzielte das  3:1 (57.). Doch abermals bewiesen die Wölfe Moral – nach einer Ambichl-Ecke stieg Petrovic am höchsten brachte das Wolfsrudel abermals heran (61.). Was folgte, war ein Aufbäumen in den letzten Minuten gegen die drohende Niederlage. Die größte Chance azum Ausgleich fand in der 78. Minute Lonsana Doumbouya vor, doch der Guineer kam bei einer Hereingabe von Dieng um Zentimeter zu kurz.

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