Österreichs U21-Team fordert starke Serben

Optimistischer U21-Teamchef Werner Gregoritsch
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FUSSBALL. Das U21-Nationalteam trifft morgen Freitag um 18:30 Uhr in der Südstadt im Rahmen der EM-Qualifikation auf Serbien. 

ÖFB-Teamchef Werner Gregoritsch stellt sich auf eine schwierige Partie gegen den wahrscheinlich stärksten Gruppengegner ein. „Das Spiel gegen den Tabellenführer ist eine große Herausforderung für uns. Serbien hat in drei Qualifikationsspielen neun Punkte geholt, einige Spieler des Kaders sind U20-Weltmeister geworden. Das sagt alles über die Qualität des Gegners“, so der Teamchef. Die serbische Auswahl des Jahrgangs 1995 und jünger qualifizierte sich durch den Semifinal-Einzug bei der UEFA U19-EM 2014 in Ungarn für die FIFA U20-WM 2015 in Neuseeland, wo das Team den Weltmeister-Titel gewann. Einige Spieler des aktuellen Jahrgangs 1996 standen dabei im Aufgebot.

Dominik Prokop und Hannes Wolf fehlen

Verstecken werde man sich dennoch nicht, auch wenn mit Dominik Prokop und Hannes Wolf zwei wichtige Spieler fehlen und die Serben über exzellente Einzelspieler verfügen, unterstreicht Teamchef Gregortisch: „Mit der richtigen Einstellung und dem Selbstbewusstsein, das uns auszeichnet, ist viel möglich. Auch wir verfügen über überdurchschnittliche Einzelspieler. Es wird aber darauf ankommen, was wir als Mannschaft bereit sind zu leisten.“
 
Es gehe auch darum, den Serben nicht komplett das Spiel zu überlassen und Standard-Situationen, eine Stärke des Tabellenführers, zu vermeiden: „Wir sind von unserer Qualität überzeugt. Unser Ziel ist es, im Ballbesitz dominant aufzutreten und gleichzeitig defensiv kompakt zu stehen.“
 
Österreich hat in der laufenden Qualifikation bislang drei Spiele absolviert. Im Juni gab es einen 3:0-Erfolg über Gibraltar. Danach folgte eine unglückliche 0:1-Niederlage in Russland, ehe beim 5:0 in Armenien der zweite Quali-Sieg gelang. Das U21-Nationalteam liegt mit drei Punkten Rückstand auf Leader Serbien derzeit auf Rang vier der Gruppe 7.

 

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