Radrennteam Pielachtal hat Elite-Damenteam Themen:Radsport Funktionäre und Sportler des Radrennteams Pielachtal mit Raiffeisendirektor Karl Kendler (4.v.li.). - Foto: Daniel Strobl Von: Heinz Harauer 15. Dezember 2016 RADSPORT. Die Vorbereitungen für die neue Saison laufen bereits beim Union Radrennteam Pielachtal seit einigen Wochen auf Hochtouren. Das Union Radrennteam Pielachtal startet in seine sechste Saison. Gegründet wurde der Verein bereits 2002 als reines Nachwuchsteam, war aber von der österreichischen Radsportszene von 2009 bis 2011 komplett verschwunden. In der Saison 2016 umfasst der Verein 39 aktive Mitglieder, davon neun Damen. Die Hälfte aller Mitglieder misst sich regelmäßig mit Gleichgesinnten bei diversen Rennen in ganz Österreich. International waren unsere Hobbyathleten heuer auch in Deutschland, Schweiz und Italien vertreten. Als Obmann freut es Florian König natürlich umso mehr, dass die Erfolge der Fahrer von Jahr zu Jahr zunehmen, 2016 hat wieder einmal die Jahre zuvor locker überboten. Besonders erfolgreich im Team sind die Damen. Sie fuhren neun von siegen Siegen des Klubs ein, einzig Philipp Spörer konnte ein Bergrennen bei den Amateuren für sich entscheiden. Die Damen mit Anna Billensteiner, Martina Haag, Claudia Kirschner und Anita Schoderbeck konnten sensationell das Mannschaftszeitfahren rund um den Attersee gewinnen. Zudem belegten Bernhard Müllauer, Otto Schuster, Flo König und Claudia Kirschner im Mixed-Teambewerb bei der Dolomitenrundfahrt in Lienz den dritten Rang. Im Gesamten brachte es das Team auf 150 Renntage, 20 Top-Zehn-Platzierung, 14 Podestplätze und zehn Siege. Verschiedenste Aktivitäten wie Trainingslager auf Mallorca oder Südtirol, Bahntraining im Ferry Dusika Stadion, Techniktraining oder auch die zukünftigen Ausflüge zum Giro d’Italia oder zum Sechs-Tages-Rennen nach London verbindet die Vereinsmitglieder viel mehr als „nur“ gemeinsam Rad zu fahren. Doch nicht nur die sehr auffälligen Trikots, oder die permanenten Renneinsätze machten auf das Radrennteam aus dem Pielachtal aufmerksam. Auch als Veranstalter machte sich der Klub einen Namen. Der große Saisonauftakt fand im April in Markersdorf statt. Das sehr positive Feedback der knapp 400 Teilnehmer vom Grand Prix Fliegerhorst presented by Raiffeisen hat dem Klubvorstand den Entschluss erleichtert, bei der 4. Auflage von 21. bis 23. April 2017 einiges zu erneuern. Stolz ist man auch, dass auf Initiative von Stefan Grubhofer vom Sportland NÖ der Klub ein Kinderradrennen im Zuge der Wachauer Radtage in Mautern ausrichten durfte. Höhepunkt ist wieder Fliegerhorst-Grand Prix Die Vorbereitungen für 2017 laufen bereits seit einigen Monaten auf Hochtouren. Der Grand Prix Fliegerhorst presented by Raiffeisen wird von 21. bis 23. April 2017 in Markersdorf an der Pielach stattfinden. Erstmalig werden bereits am Freitag Nachmittag Lizenzrennen für Amateure als auch Damen ausgetragen. Diese beiden Kategorien werden auch am Samstag an den Start gehen, hinzu kommen noch die Fahrer der Masters als auch Kinder. Am Sonntag wird wieder wie in gewohnter Form der Vier-Stunden-Bewerb ausgetragen. Gerade das Feedback der Amateure vom Rennen 2016 war enorm positiv. „Vorab mussten wir in dieser Kategorie sogar die Anmeldung schließen, da diese quasi übergingen. Besonderen Wert gelegt wir auch auf die Damenbewerbe. Letztes Jahr hatten wir einige Absagen ausländischer Damenteams in Kauf zu nehmen, da der Aufwand einfach zu groß war aus Deutschland, Italien oder der Schweiz anzureisen. Mit zwei hochwertigen Rennen können wir diesen Absagen natürlich entgegenwirken und stehen bereits jetzt in Verhandlungen mit mehreren Teams“, so König Fix ist, das Rennen in Schwarzenbach in einer anderen Form austragen. Stattfinden wird das Bergkriterium in Schwarzenbach definitiv“, so König. Doch nicht nur als Veranstalter wird es einige Optimierungen geben. Es wird auch erstmalig in der Vereinsgeschichte ein Elite-Damenteam geben. Konkret sind es Anna Billensteiner und Nathalie Birli, die fixe Teamfahrerinnen sein werden. In letzter Sekunde konnte auch noch die junge Waidhofnerin Astrid Gaßner ins Boot geholt werden. Astrid ist gerade einmal 21 Jahre, bringt jedoch enorm viel internationale Rennerfahrung mit ins Team. Im ersten Jahr werden auf Grund des eher kleinen Kaders/Budgets nur nationale Rennen bestritten werden. Unser Ziel ist, sich jährlich einen Schritt nach vorne zu tasten, um in zwei bis drei Jahren auf der Bühne des internationalen Damenradsports präsent zu sein. Letztendlich wären diese Vorhaben ohne Sponsoren nicht möglich. Unser Verein darf sich sehr glücklich schätzen, dass wir seit unserem Relaunch im Jahr 2012 auf unsere Sponsoren vertrauen können. So dürfen wir das Autohaus Buder in Rabenstein unter Geschäftsführer Markus Malousek ab 2017 als neuen Sponsor nennen und konnten somit einen weiteren Betrieb aus dem Dirndltal für unsere Vorhaben gewinnen. Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad