Rallye-Ass Manfred Stohl im Reisestress

Besonders harte Bedingungen warten auf das österreichische Duo in China. - Foto: Stohl Racing
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MOTORSPORT. Barcelona, Wien, Peking, Wien Türkei. Rallye-Ass Manfred Stohl sitzt derzeit mehr im Flugzeug als in einem Rennauto. Das China-Abenteuer hat eben seinen  Reiz.

Am Montagvormittag kletterte Manfred Stohl aus der Maschine aus Barcelona, wo er in der Rallycross-Weltmeisterschaft im Einsatz war. Am Montagnachmittag um 17 Uhr saß er schon wieder im Flugzeug Richtung Peking, um von dort noch weitere 750 Kilometer per Inlandsflug südwestlich nach Dengfeng zu kommen. Einziger Unterschied zu Barcelona: Diesmal machte mit Bernhard Ettel auch Stohls Co-Pilot die Reise mit.

Die Stadt Denfeng liegt in der Provinz Henan, hat eine Fläche von 1.220 km² und zählt 630.000 Einwohner. Dort findet am kommenden Wochenende von Samstag bis einschließlich Montag  die erstmals zur Chinesischen Meisterschaft zählende Rallye Henan Denfeng statt. Gefahren wird zu hundert Prozent auf Schotter. Die Gesamtlänge der Rallye beträgt fast 400 Kilometer, davon werden 170 Kilometer auf Sonderprüfungen gefahren.

Stohl/Ettel voraussichtlich in einem Citroen DS3 R5 unterwegs

Wahrscheinlich werden die beiden Österreicher bei ihrem heuer bereits zweiten Start in China mit einem Citroen DS3 R5 unterwegs sein. Näheres wird das Duo erst bei einem Test  erfahren. Bei der Rally Zhangye im Juli belegten Stohl/Ettel mit einem Mitsubishi nach einigen technischen Problemen den zwölften Platz. Nur zwei ausländische Piloten sind damals ins Ziel gekommen.

Die Konkurrenz ist auch diesmal wieder sehr stark. So werden Chris Atkinson (VW) und Mark Higgins (Subaru) am Start sein, dazu kommen noch ca. 60 weitere Piloten, die um Punkte für das Chinesische Rally Championat fighten werden.

Stohl zu diesem Einsatz: „Zeitmäßig ist das Ganze natürlich sehr eng, aber wenn die Chinesen rufen und eine Einladung aussprechen, dann muss man schon etwas dafür tun. Für mich geht es nach unserer Rückkehr aus China am nächsten Freitag gleich wieder weiter zur Rallycross-Weltmeisterschaft in der Türkei.“

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