Salzburg zeigte bescheidene Grenzen des SKN auf Themen:Fußball Christoph Riegler verhinderte ein noch höheres Debakel des SKN gegen Red Bull Salzburg. - Foto: Lackinger. Von: Heinz Harauer 23. Oktober 2016 FUSSBALL. Mit dem 1:5 gegen Red Bull Salzburg war der SKN St. Pölten noch gut bedient. Der Klassenunterschied war deprimierend. SKN St.Pölten –Red Bull Salzburg 1:5 (0:2). – SKN: Riegler; Grasegger, Huber, Petrovic, Pîrvulescu; Stec, Martic, Perchtold (28. Mader), Schütz; Segovia (46. Thürauer), Luckassen. – Salzburg: Walke; Lainer, Miranda, Upamecano, Ulmer; Laimer, Samassekou; Rzatkowski, Berisha, Hwang Hee-chan (65. Gulbrandsen); Soriano. – Tore: Luckassen (73.); Hwang Hee-chan (14.), Hwang (45.+2), Rzatkowski (52.), Lainer (60.), Gulbrandsen (77.). – So viel hatte sich der SKN gegen die zuletzt schwächelnden Salzburger vorgenommen. Doch von der ersten Minute an sah man 4500 Zuschauer den Klassenunterschied zwischen den Aufsteiger aus Niederösterreich und den Bullen aus Salzburg. Von positiver Energie war die Rede, man wusste vor dem Spiel, dass mit viel Aggressivität im Zweikampf und schnellen Umschaltspiel der österreichische Meister nach fünf sieglosen Spielen auch in der NV Arena schwächeln könnte. Mit zwei Umstellungen wollte Trainer Daxbacher zusätzlich mehr Druck aufbauen. So sollte Martin Grasegger die rechte Abwehrseite dicht machen und Kevin Luckassen „stürmte“ von Beginn an in der Offensive. Doch die Salzburger hatten andere Pläne. Von der ersten Minute an sah man einen eklatanten Klassenunterschied, einen Gegner, der dem Neuling in allen Belangen überlegen war. Und Torchancen vorerst im Minutentakt vorfand. Zuerst setzte Rzatkowski nach Ulmer-Flanke den Ball über das Gehäuse (9.), ehe er völlig freistehend aus zwei Metern das leere Tor nicht traf (10.). Das konnte auf Sicht nicht gutgehen. Bereits vier Minuten später „klingelte“ es in Rieglers Gehäuse: Hwang Hee-chan entwischte der SKN-Hintermannschaft, überhob Keeper Riegler, der das 1:0 nicht verhindern konnte. Die Daxbacherelf war mit dem Tempo der Gäste völlig überfordert und bekam überhaupt keinen Zugriff auf die Salzburger Kombinationen. Und so trat der Worst Case ein – denn in der zweiminütigen Nachspielzeit vergaß man nach einer eigentlich geklärten Ecke bei der zweiten Hereingabe auf den freistehenden Hwang Hee-chan, der aus fünf Metern unbedrängt einköpfelte (45.+2). Mit einem 0:2 ging es dann in die Kabinen. Demütigung ging nach der Pause weiter Nach der Pause machten die entfesselten Bullen weiter, wo sie vor dem Pausenpfiff aufgehört hatten. Der erstmal von Beginn an eingesetzte Rzatkowski stellte nach einem schnellen Gegenstoß auf 3:0 (52.). Durch einen individuellen Fehler fiel der vierte Gegentreffer: Schütz verlor das Leder im Spielaufbau, die Gäste schalteten schnell um und Lainer ließ Riegler an diesem Nachmittag keine Chance (60.). Ab diesem Zeitpunkt schaltete die Garcia-Elf dann einen Gang zurück und das Wolfsrudel kam zu ersten Gelegenheiten. Erst scheiterte Stec an Salzburg-Schlussmann Walke (64.), ehe der Ehrentreffer fiel. Nach einer Ecke zog Florian Mader aus gut 25 Metern ab und Neo-Stürmer Luckassen verlängerte den Ball per Kopf in die Maschen (73.). Den Endstand stellte der eingewechselte Gulbrandsen in der 77. Minute her. Danach gaben sich die Bullen anscheinend zufrieden und verschonten die Gastgeber vor einem noch höheren Debakel. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro