Segovia und Keita sind endgültig SKN-Geschichte Themen:Fußball Seine Aggressivität beim Torjubel gefiel den SKN-Fans wesentlich besser als die Boxeinlage gegen Keita. - Foto: Lackinger Von: Heinz Harauer 18. Januar 2017 FUSSBALL. Nach der Boxeinlage beim Testspiel gegen Mannsdorf zwischen Daniel Segovia und Alhassane Keita wurden die Verträge einvernehmlich aufgelöst. Der Streit zwischen dem Stürmer-Duo beim Testspiel gegen Mannsdorf hatte sich an der Frage entzündet, wer einen Elfmeter ausführen kann. Die beiden Streithähne mussten von Teamkollegen getrennt werden, Segovia trug einen Kratzer am Nasenrücken davon. Die Partie wurde beim Stand von 2:1 von Referee Mayrhofer abgebrochen. Der Vertrag mit Keita wurde bereits aufgelöst. Der 24-Jährige aus Guinea hat die Landeshauptstadt schon verlassen. Keita war im August zum SKN St. Pölten gekommen und hatte in 13 Pflichtspielen drei Treffer erzielt. Auch Daniel Segovia, dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre, wird dem SKN vorzeitig den Rücken kehren. „Es ist schade, dass seine Ära in St. Pölten so endet“, ist es auch Generalmanager Andreas Blumauer durchaus schwer gefallen, diesen Schritt zu machen: „Dani hat enorm viel für diesen Verein geleistet und war maßgeblich daran beteiligt, dass wir den Sprung in die Bundesliga geschafft haben. 71 Tore in 146 Spielen sind der beste Beweis dafür. Aber diesen Vorfall mussten wir auch mit ihm intensiv besprechen.“ Und da zeigte sich letztendlich, dass ein tiefer Riss zwischen dem Spanier und auch dem Team und dem Klub entstanden ist. Dazu kommt, dass die sportliche Leitung nicht mehr langfristig mit den 31-Jährigen plant. Segovia verlässt den SKN mit Wehmut „Ich bin von ganzen Herzen ein St. Pöltner Wolf und werde es auch immer bleiben“, so Segovia, „aber nach dem, was da am Samstag passiert ist, kann ich einfach nicht mehr hier spielen. Leider wurden da Grenzen überschritten. Und in mir ist etwas zerbrochen – leider.“ Segovia wird sich in den nächsten Tagen um einen neuen Arbeitgeber umschauen. Der Verein möchte und wird sich noch – im besten Fall gemeinsam mit den Fans – in gebührenden Rahmen bei seinem (nunmehrigen Ex-) Rekordgoalgetter verabschieden. Damit muss sich St. Pölten wohl auch auf dem Transfermarkt umsehen. Gemeinsam zeichneten Segovia und Keita in der aktuellen Saison für sechs der 23 Ligatore verantwortlich. Im Winter holte man auf der Mittelstürmerposition bereits leihweise Rapids Maximilian Entrup, derzeit testet man den Russen Vadim Manzon. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro