Sieg im Mitropa-Cup 2WD für Michael Kogler

Starker Auftritt von Michael Kogler bei der Lavanttal Rallye. - Foto: Unior Racing Team Austria
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MOTORSPORT. Michael Kogler und Co-Pilotin Tina Annemüller konnten im UNIOR Citroen DS3 R3T die 2WD-Wertung des Mitropa-Cups gewinnen.

Die Lavanttal-Rallye präsentierte sich wie so oft als anspruchsvoller Bewerb, gleich mit dem Start am Freitag Nachmittag kam heftiger Regen auf – das UNIOR Rallye Team Austria traf die richtige Reifenwahl, sodass Michael Kogler und seine deutsche Copilotin Tina Annemüller mit ihrem UNIOR Citroen DS3 R3T gleich einmal mit der drittschnellsten Zeit in der ORM2WD glänzen konnten.


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Auf der folgenden Prüfung jedoch gelangte das Duo in dichten Nebel, was sich auf die gefahrene Sonderprüfungszeit negativ auswirkte.
Am Samstagmorgen begann die zweite Etappe der Rallye gleich wieder mit einem – vom Rebenland her vertrauten – technischen Schreck: Erneut lief der Motor des DS3 auf den ersten beiden Samstagsprüfungen nur auf drei Zylindern, weil eine Zündkerze brach.
Der Schaden konnte jedoch umgehend behoben werden, sodass Kogler und Annemüller eine Aufholjagd starten konnten, bei der sie auf jeder Prüfung in den Top vier der ORM2WD landeten.

Nach zwölf Sonderprüfungen belegte das UNIOR Rallye Team Austria schließlich in einem extrem stark besetzten Allrad-Starterfeld Platz 13 der Gesamtwertung sowie Platz drei in der Klasse und Platz vier in der ORM2WD. Im Mitropa-Cup 2WD konnten Michael Kogler und Tina Annemüller den Sieg einfahren. Dieser länderübergreifende Cup führt das UNIOR Rallye Team Austria auch in drei Wochen nach Kroatien, wo die Rallye Opatija auf dem Programm steht. Angepeiltes Ziel von Teamchef Gottfried Kogler ist ja der Gesamtsieg in diesem internationalen Bewerb.

Mit Platz vier in der starken ORM-2WD  sehr zufrieden

Michael Kogler erklärte im Ziel in Wolfsberg: „Die Lavanttal-Rallye war wie immer hart und kräfteraubend. Die Powerstage hat mir richtig gut gefallen, das waren ja doch beinahe 28 Kilometer. Im Mitropa-Cup haben wir gute Punkte machen können, mit dem Sieg in der 2 WD Wertung. In der österreichischen 2 WD-Staatsmeisterschaft  sind wir knapp am Stockerl vorbeigeschrammt.“ ZumSchluss zog der Melker ein durchaus zufriedenes Resumé: „Ich muss aber auch dazusagen, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass es am Samstag Nachmittag noch einmal zu regnen beginnt. Ich hatte seit dem Samstagvormittag vorne relativ abgefahrene harte Reifen am Auto. Die haben mich einiges an Zeit gekostet – dazu kam auch der klassische Zwei Euro-Defekt am Samstagmorgen, als uns wieder eine Zündkerze brach, diesem Fehler müssen wir unbedingt nachgehen. Ich will mich nicht herausreden, aber ich habe da nichts dafür können und so ist es sich mit dem Podest leider nicht ausgegangen, aber auch der vierte Platz ist in dieser stark besetzten ORM2WD ganz okay.“


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