Sieger im NÖ–Derby hält den Anschluss an Spitze Themen:Fußball Kann Barbara Dunst (30) auch gegen LUV Graz jubeln?. - Forto: FSK. Von: Heinz Harauer 2. Oktober 2015 FRAUENFUSSBALL. Nach der Länderspielpause beginnt wieder der „Altag“ in der ÖFB Frauen-Bundesliga. Im Vordergrund steht das NÖ-Derby NÖSV Neulengbach gegen SKV Altenmarkt am Samstag. Vor der siebenten Runde zur ÖFB Frauen Bundesliga liegen zwischen dem zweitplatzierten SKV Altenmarkt und dem Siebenten, McDonalds LUV Graz, gerade einmal drei Zähler. Die Spitzenspiele der Runde sind unter anderem das Niederösterreich-Derby zwischen dem NÖSV Neulengbach und SKN Altenmarkt sowie das Gastspiel des SK Sturm Graz beim USC Landhaus. Werbung Altenmarkt und Neulengbach ringen um Spitzenplatz Spannung erwartet man im Wienerwald-Derby zwischen dem NÖSV Neulengbach und dem SKV Altenmarkt, das auf dem Sportplatz von Schönfeld ausgetragen wird. Dort ist ein offener Schlagabtausch zu erwarten, denn beide Teams brauchen im Derby drei Punkte, um vorne mitspielen zu können. „Wir brauchen die drei Punkte“, fordert NÖSV-Trainerin Liese von der Mannschaft. Ihr Gegenüber, SKV-Coach Andreas Radakovits, hatte ebenfalls bereits anklingen lassen, dass der zweite Platz verteidigt werden soll. Wohlwissend, dass es dafür einen Sieg gegen Neulengbach braucht. Altenmarkt ist jene Mannschaft, die mit fünf Gegentreffern (ausgenommen St. Pölten-Spratzern drei) die wenigsten Tore in der Frauen Bundesliga bisher kassierte. Die Triestingtalelf hat bisher drei Siege errungen, zweimal Unentschieden gespielt und lediglich einmal Mal und zwar gegen Union Kleinmünchen – so wie Neulengbach – verloren. LUV Graz empfängt Tabellenführer St. Pölten Eine Woche nach dem Gastspiel von Ex-Serienmeister Neulengbach gastiert nun der amtierende Meister, SKV Simacek St. Pölten-Spratzern, beim McDonalds LUV Graz. Die Steirerinnen, bei denen Susanna Höller krankheitsbedingt passen muss, werden gegen den Ligaprimus wohl nicht ins offene Messer laufen und die Defensive zum Fokus erheben. Darauf hat FSK-St. Pölten-Trainer Hannes Spilka sein Team jedoch eingestellt. „Ich hoffe, dass uns schnellstmöglich ein Treffer gelingt“, sagt der Coach. Gefolgt von der Warnung: „Gegen LUV haben wir uns aber immer schwer getan.“ Beim Heimspiel des FC Wacker Innsbruck gegen Union Kleinmünchen wird Neo-Wacker-Coach Zoran Tanaskovic erstmals an der Seitenlinie stehen. Die Tirolerinnen sind gegen den Tabellendritten aus Linz zwar nur Außenseiter, hoffen aber auf den „Trainereffekt“. Spätestens seit dem 0:5 gegen FSK St. Pölten-Spratzern in der Vorwoche ist klar, dass Wacker dringend einen Erfolg benötigt. „Wir müssen langsam punkten“, weiß auch Tanaskovic um die schwierige Lage. Immerhin habe man im Training gut gearbeitet und auch Torfrau Franziska Klotz steht wieder zur Verfügung. Auf Seiten der Oberösterreicherinnen hofft Sektionsleiterin Andrea Binder, dass das Team „an die zuletzt gezeigten Leistungen anschließt.“ Doch die Funktionärin warnt: „Innsbruck ist schwer einzuschätzen!“ Trainer Gerald Reindl bangt noch um den Einsatz von Aurelia Zeilinger. Das vermeintliche Spitzenspiel der siebenten Runde der ÖFB Frauen Bundesliga steigt am Sonntag in Wien-Floridsdorf. Das Duell zwischen dem USC Landhaus und SK Sturm Graz ist das Aufeinandertreffen des Vierten gegen den Sechsten. Beide Mannschaften legen viel Wert auf die spielerische Note, betont USC-Trainer Thomas Richter und unterstreicht: „Ein schweres Spiel, aber sicherlich ein Topspiel. Beide wollen Fußball spielen. Wer die wenigeren Fehler macht, gewinnt.“ Bei den Steirerinnen spricht Trainer Markus Hiden ebenfalls von einem „schweren Spiel“, stellt aber die aufsteigende Form seiner Mannschaft nicht in Frage. „Wer sagt, dass wir uns gegen starke Gegner schwerer tun? Wir wollen jetzt in einen Lauf kommen.“ Diesen müsse man aber erzwingen, so der Ex-ÖFB-Internationale. Anna-Carina Kristler dürfte zwischen die Pfosten zurückkehren. Wenn der FC Südburgenland am Sonntag bei den Carinthians Soccer Women gastiert, dann ist das für die Burgenländerinnen ein besonderes Spiel. Warum? „Es ist wahrscheinlich das einzige Spiel im Herbst, in dem wir der Favorit sind“, erklärt Kapitänin Susanna Koch. Ihr Team liegt in der Tabelle auf Platz acht und hat gegen Schlusslicht Carinthians zumindest auf dem Papier die Nase vorne. Prognosen wagt Koch trotzdem keine. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass wir uns gegen vermeintlich kleinere Gegner schwer tun“, warnt die Kapitänin. Südburgenland erzielte in den bisherigen sechs Runden gerade einmal drei Treffer. Einen mehr jedoch als die Kärntnerinnen, die sich nach dem ersten Punkt sehnen. „Auch wenn der Gegner vielleicht mehr Qualität hat, kämpfen kann man immer“, ist Trainer Dragan Kunic von seinem Team nach wie vor überzeugt. ÖFB Frauen Bundesliga, 7. Runde Samstag, 3. Oktober 12:00 Uhr FC Wacker Innsbruck : Union Kleinmünchen 13:30 Uhr NÖSV Neulengbach : SKV Altenmarkt 13:30 Uhr McDonalds LUV Graz : FSK Simacek St. Pölten-Spratzern Sonntag, 4. Oktober 13:45 Uhr USC Landhaus : SK Sturm Graz 14:00 Uhr Carinthians Soccer Women : FC Südburgenland Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro