SKN-Ausrutscher gegen Altach hätte fatale Folgen

Der Einsatz von SKN-Kapitän Lukas Thürauer gegen Altach ist fraglich. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Die Rote Laterne ist beim Landshauptstadtklub einbetoniert, wenn es am Samstag gegen Altach keinen Sieg gibt.


Das dritte Heimspiel steht vor der Tür und somit bietet sich für unser Wolfsrudel die nächste Gelegenheit den ersten Sieg in der neuen Saison einzufahren.Der SCR Altach zählt dabei aber nicht gerade zu den Lieblingen der Wölfe. Die Vorarlberger verloren nur eines der letzten zehn Duelle in einer der höchsten beiden Spielklassen gegen den SKN St. Pölten, bei sechs Siegen und drei Unentschieden..

Viele Diskussionen gab’s in der Länderspielpause im und rund um das Wolfsrudel. Thema natürlich die letzte Niederlage gegen den Wolfsberger AC und Trainer Jochen Fallmann. „Er ist sehr engagiert und arbeitet konzentriert an den aufgezeigten Schwächen“, analysiert Sportdirektor Markus Schupp die Situation und setzt weiter auf das Trainerteam: „Ein Teilergebnis der ausführlichen und professionellen Analyse unserer sportlichen Situation hat ergeben, dass wir in der Offensive effizienter werden müssen.“ Dabei sollte man vielleicht auch einmal die Einkaufspolitik des Klubs hinterfragen. Denn nur auf kostengünstige Talente – pardon -Perspektivspieler zu setzen, ist kaum der richtige Weg, von letzten Tabellenplatz wegzukommen.

„Mit der Verpflichtung von Alex Sobczyk sowie dem Nordkoreaner Kwang-Ryong Pak haben wir nun zusätzliche Optionen im Sturm geschaffen. Wir müssen der Mannschaft aber auch das Selbstvertrauen wiedergeben, das geht aber nur durch eine noch höhere Bereitschaft aller Spieler. Darüber hinaus liegt der Fokus der Trainingsarbeit auf einer Stabilisierung der Defensive, damit sich das Team die vor allem in der Schlussphase der letzten Partien fehlende Konzentration wieder erarbeitet“, gibt der Sportdirketor die weitere Marschrichtung vor. Beide genannten Akteure können beim Unterfangen „erster Saisonsieg“ im Duell mit den Vorarlbergern jedenfalls ihren Beitrag leisten – während sich Youngster Sobczyk bereits im Training gut ins Team integriert hat, bekam unser neuer Legionär im Verlauf der Länderspielpause seine Spielberechtigung zugestellt. Leitwolf Jochen Fallmann stehen somit in der Offensive zwei weitere interessante Optionen zur Verfügung.

In den letzten Tagen hat man sich aber natürlich auch auf den kommenden Gegner  konzentriert. „Altach hat eine sehr routinierte Mannschaft, die in dieser Saison nicht nur bei ihren Europa League-Auftritten gezeigt hat, was sie drauf hat – auch in der Meisterschaft haben sie schon sieben Punkte auf ihrem Konto. Bei der Doppelbelastung durchaus in Ordnung“, so Fallmann. Und auch die Statistik hat im Hinblick auf die Schmidt-Elf eher negative Erfahrungen aus der Vergangenheit zu berichten: Nach 23 Aufeinandertreffen stehen sechs Siegen und vier Unentschieden insgesamt 13 Niederlagen zu Buche. In der letzten Saison konnten gegen die Ländle-Kicker allerdings vier Punkte erobert werden – eine Bilanz, die doch optimistisch stimmt.

Cheftrainer Fallmann ist optimistisch

Doch nicht nur deswegen blickt der SKN-Cheftrainer den kommenden 90 Minuten positiv entgegen: „Wir werden alles daran setzen, um endlich den ersten Sieg einzufahren. Bissig in den Zweikämpfen, konzentriert im Spielaufbau und konsequent vor dem Tor – wir haben die Zeit der Länderspielpause intensiv genutzt, um noch näher zusammenzurücken und uns gemeinsam aus dieser Situation herauszuarbeiten.“

Allerdings hat er auch einige Sorgenfalten auf der Stirn stehen. Denn die Verletztenliste wird nur langsam kleiner. Neben Daniel Schütz und Thomas Vollnhofer kam unter der Woche noch Kapitän Lukas Thürauer (Knöchelverletzung) dazu. „Aber eines ist ganz klar – die Elf, die am Samstag in die NV Arena einläuft, wird brennen. Und mit Hilfe der Fans wollen und werden wir den ersten Saisonsieg einfahren,“ so Fallmann.

Der Anpfiff zur Partie in der NV Arena erfolgt um 18:30 Uhr (live auf Sky Sport Austria), als Schiedsrichter der Partie fungiert Sebastian Gishamer.

 

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