SKN-Frauen beim Turbine Hallenpokal erneut stark Themen:Fußball Mateja Zver wurde zur besten Spielerin beim Hallenevent in Potsdam gekürt. - Foto: SKN Von: Heinz Harauer 30. Januar 2017 FUSSBALL. Ohne Niederlage nach der regulären Spielzeit zu Rang 3: Die SKN Frauen holten beim Turbine Hallencup Bronze. Den einzigen Dämpfer setzte es im Halbfinale, wo der regierende österreichische Meister erst im Penaltyschießen gegen Sporting Lissabon den Kürzeren zog. Mit Turniersieger Potsdam freuten sich auch Sarah Zadrazil und Marina Georgieva, die beide den Dress von Turbine tragen. Die Titelverteidigerinnen aus St. Pölten ließen bereits im ersten Spielen nichts anbrennen und legten fulminant los: Jasmin Eder brachte die Wölfinnen im Eröffnungsspiel gegen Glasgow City in Front, Abbi Grant erzielte zwar postwendend den Ausgleich, Mateja Zver brachte ihr Team allerdings wenig später erneut auf Schiene in Richtung Auftaktsieg. Nach einem erneuten Treffer von Grant stellte Spielertrainerin Vago den 5:2-Endstand gegen die Schottinen her. Auch im zweiten Gruppenspiel lief gegen Sparta Prag alles für die Elf aus Niederösterreich. Jennifer Pöltl sorgte für die Führung, wenige Sekunden vor dem Ende schockte Adela Odehnalova die Wölfinnen mit ihrem Ausgleichstreffer und der folgenden Punkteteilung. Ihren Frust über das Remis bekam danach Fortuna Hjörring zu spüren, die mit 5:0 vom Kunstrasen gefegt wurden. Bemerkenswert daher, da Hjörring die einzige noch verbliebene Champions League-Mannschaft des Turbine Hallencups ist. Tag 1 wurde am späten Nachmittag mit einem souveränen 2:1 gegen Glasgow City abgerundet. Jasmin Eder und Laura Krumböck sorgten dafür, dass der Gegentreffer von Nicola Docherty ohne weitere Auswirkungen blieb. Sonntag war Tag der Entscheidungen in der MBS-Arena in Potsdam. Auch am zweiten Turniertag machten die SKN Frauen den Anfang, gestalteten diesen mit einem 3:2-Sieg gegen Sparta Prag erfolgreich und sicherten sich mit diesem Punktgewinn den Gruppensieg. Im abschließenden Spiel dieser Gruppe wendeten Alexandra Biroova und Jasmin Eder mit ihren Toren eine drohende Niederlage ab und schafften nach einem 0:2-Rückstand noch den Ausgleich gegen die Däninnen. Zum Ende der Gruppenphase bedeute dies, dass der SKN St. Pölten unangefochten an der Spitze thronte, dahinter folgten mit Respektabstand Sparta Prag und Fortuna Hjörring. Glasgow City belegte mit vier Zählern den letzten Platz in dieser Gruppe. Ebenso souverän sicherte sich Gastgeber Turbine Potsdam den Sieg in derr Gruppe B. Auf Rang 2 landete Sporting Lissabon, dahinter folgten Stabaek IF und MTK Hungaria. Die SKN Frauen waren in Sachen Gegentore sogar das beste Team. Isabella Kresche und Vanessa Kuttner mussten nur achtmal den Ball aus dem Netz holen. Ebenso war man bei den geschossenen Toren das zweitbeste Team: Hier war Turbine Potsdam mit 33 Treffern allen anderen meilenweit voraus. Erst im Penaltyschießen kam das bittere Aus Dass sämtliche Statistiken aus der Gruppenphase in den Entscheidungsspielen nur mehr Makulatur waren, zeigte sich im Halbfinalspiel gegen die Portugiesinnen von Sporting. Diese gingen früh in Führung, anschließend spielte Torfrau Morais groß auf und brachte die Wölfinnen an den Rand der Verzweiflung. Mateja Zver war jedoch vom Punkt eiskalt und verwandelte sicher zum 1:1. Ohne weiteren Treffer gingen beide Teams in der Folge ins Penaltyschießen, bei dem die Debütantinnen aus Portugal die Oberhand behielten und ins Finale einzogen. Für die Titelverteidigerinnen aus St. Pölten blieb somit nur das Spiel um den dritten Platz, das erneut gegen Sparta Prag ging. Den Tschechinnen blieb am Ende allerdings nur Platz vier. Nach zwei Blitztoren von Fanni Vago und Alexandra Biroova war das Spiel früh entschieden. Mateja Zver hatte mit dem 3:1 die perfekte Antwort auf den zwischenzeitlichen Anschlustreffer von Petra Bertholdova parat. Die Wölfinnen holten nach der Niederlage im Semifinale das Maximum heraus und zeigten auch in diesem Jahr eine starke Leistung. Eine besondere Auszeichnung ereilte Mateja Zver: Die Slowenin im Dienste des SKN St. Pölten wurde zur Spielerin des Turniers gewählt und freute sich sichtlich über diesen Preis. Im Finale gab es keine Überraschung: Turbine Potsdam holte sich, mit einem 3:1 im Finale gegen Sporting Lissabon den ingesamt dritten Turniersieg in der Geschichte des Turbine Hallenpokals und löste den SKN St. Pölten als bestes Team des Bewerbs ab. Mit der Mannschaft durfte auch Sarah Zadrazil jubeln, die Salzburgerin ist seit Sommer Teil des Tabellenführers der Allianz Frauen Bundesliga. Neuzugang Marina Georgieva verfolgte das Geschehen von der Tribüne aus. Endstand 5. Internationaler Turbine Hallencup: 1. Turbine Potsdam, 2. Sporting Lissabon, 3. SKN St. Pölten Frauen, 4. AC Sparta Prag, 5. Fortuna Hjörring, 6. Stabaek IF, 7. Glasgow City FC, 8. MTK Hungaria. – Beste Spielerin des Turniers: Mateja Zver (SKN St. Pölten Frauen) Spiele SKN St. Pölten Gruppe A: SKN St. Pölten – Glasgow City FC 5:2, AC Sparta Prag – SKN St. Pölten 1:1, SKN St. Pölten – Fortuna Hjørring 5:0, Glasgow City FC – SKN St. Pölten 1:2, SKN St. Pölten – AC Sparta Prag 3:2, Fortuna Hjørring – SKN St. Pölten 2:2 Halbfinale: SKN St. Pölten – Sporting Lissabon 4:6 n.N. Spiel um Platz 3: SKN St. Pölten – AC Sparta Prag 3:1 Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro