SKN-Hoffnung feiert im Ländle sein Startdebüt

Die Fans erhoffen sich wieder Tore von Heimkehrer Cheikhou Dieng. Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Der St. Pöltner Martin Scherb will als Trainer von Altach seinem Ex-Klub SKN keine Gastgeschenke machen.

Starke Ansage von SKN-Trainer Jochen Fallmann in der Kronen Zeitung über das Spiel in Altach: „Wir wollen die Ersten sein, die sie daheim schlagen“. Starke Ansage deshalb, weil die St. Pöltner gegen die Vorarlberger schon acht Spiele – seit Oktober – sieglos sind. Noch eine Paralelle: 21 Mal gab es dieses Duell bis jetzt im österreichischen Profifußball und nur bei fünf Aufeinandertreffen konnte das Wolfsrudel die Oberhand behalten. Und: Der Herzogenburger  Martin Scherb hat St. Pöltner Wurzeln (er ist St. Pöltner und spielte beim Traditionsklub SC )  übernahm im Jänner den Trainer-Job beim Ländle-Klub.

Eine Statistik, die morgen definitiv aufgebessert werden soll. Zu diesem Zweck bedarf es jedoch einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Auftaktpartie gegen die Bullen, wie Leitwolf Jochen Fallmann vor der Partie festhält: „Gegen Salzburg haben wir vor allem in den ersten dreißig Spielminuten nicht so ins Spiel gefunden, wie wir uns das vorgestellt haben. Da hat die Körpersprache bei einigen Spielern einfach nicht gepasst. Aber wenn wir morgen mit einer entsprechenden Haltung und Siegermentalität auftreten, ist mit Sicherheit etwas Zählbares möglich.“

Revanche ist angesagt

Tritt dieser Fall ein, würde das Wolfsrudel auch Revanche für die ersten beiden Partien in dieser Saison nehmen – die gingen nämlich beide verloren. Doch während das erste Gastspiel bei den Rheindorfern eine relativ klare Angelegenheit für die Vorarlberger war, fiel die zweite Pleite Ende Oktober in der NV Arena doch eher unter die Kategorie „Unglücklich“. Nun soll also das Pendel zum ersten Mal in dieser Spielzeit in Richtung des Bundesliganeulings ausschlagen.

Bei diesem Unterfangen stehen dem Trainergespann beinahe alle Akteure zur Verfügung, zumal sich die Verletztenliste seit der Vorwoche nur um einen Namen erweitert hat: Neben Maximilian Entrup (Sprunggelenk) und Christopher Drazan (erkrankt) wird auch Ümit Korkmaz aufgrund seiner Oberschenkelverletzung nicht auf dem Spielbericht aufscheinen. „Doch wir haben mittlerweile die nötige Kadertiefe, um diese Ausfälle kompensieren zu können. Und ich bin mir sicher, dass die Elf, die den Platz betritt, alles in die Waagschale werfen wird um mit Punkten im Gepäck die Heimreise antreten zu können“, ist Fallmann von der Qualität des restlichen Kaders überzeugt. So könnte etwa Heimkehrer Cheikhou Dieng sein Startelfdebüt nach seiner Rückkehr feiern. „Doch auch andere haben sich unter der Woche für einen Platz in der Startelf aufgedrängt. Ich habe also viele Optionen“, lässt sich Coach Fallmann noch nicht in die Karten blicken.

 

 

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