SKN kassierte in der NV-Arena ein 1:5-„Tragerl“

SKN-Keeper Christoph Riegler kann einem nur leid tun: Gegen Sturm Graz kassierte er gleich fünf "Bummerln". - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Tabellenschlusslicht SKN St. Pölten wurde in der NV-Arena von Sturm Graz mit einer 1:5-Klatsche abgestraft.

SKN St. Pölten – SK Sturm Graz 1:5 (1:2).SKN: Riegler; Ingolitsch, Luan, Huber, Stec; Diallo – Bajrami, Ambichl, Rasner, Schütz, Riski (61. Atanga). – Sturm Graz: Siebenhandl; Koch, Maresic, Spendlhofer, Schrammel; Röcher (70. Huspek), Zulj, Jeggo, Jantscher (74. Hierländer); Edomwonyi, Alar. – Tore: 0:1 Edomwonyi (7.), 0:2 Alar (35.), 1:2 Diallo (42.), 1:3 Zulj (55.), 1:4 Alar (58.), 1:5 Huspek (76.). – Die Rückkehr von Babacar Diallo ins defensive Mittelfeld sowie die Comebacks von Daniel Schütz und Sandro Ingolitsch in der Startelf – Leitwolf Oliver Lederer hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um die Gäste aus Graz zu überraschen und endlich in dieser Saison gegen den Tabellenzweiten anzuschreiben. Doch die katastrophale Vorstellung der umgekremelten Mannschaft zeigte einmal mahr: Der SKN ist mit diesem Kader nicht bundesligatauglich. Die Verantwortlichen wären gut beraten, dass sie jetzt schon beginnen, an einer neuen Mannschaft zu feilen. Schlechter kann es ja nicht mehr werden…

Denn schon mit dem ersten Angriff  gegen Sturm Graz schon in Führung. Edomwonyi ließ im Zweikampf Huber stehen, zog in den Strafraum und versenkte das Leder unhaltbar für Goalie Riegler im langen Eck (7.). Und so wäre es beinahe noch schlimmer gekommen, doch Riegler war bei einem Kracher von Koch auf dem Posten (13.). In weiterer Folge erfing sich der SKN allerdings wieder und drängte seinerseits auf den Ausgleich. Bei einigen gut vorgetragenen Angriffen fehlte es am Ende aber immer wieder am entscheidenden Pass und dem letzten Nachdruck, um wirklich für Gefahr für das Tor der Gäste zu sorgen. Auf der Gegenseite machte es die Vogel-Elf besser: Bei einem Konter über links waren die Wölfe einmal mehr unaufmerksam und Alar besorgte nach einem scharfen Querpass das 2:0 (35.).

Kurz darauf lag der dritte Treffer bereits in der Luft, doch Huber rettete mit einer ideal getimten Grätsche bei einem Abschlus von Alar für den bereits geschlagenen Riegler (38.). So blieb ein kleiner Hoffnungsschimmer für das Wolfsrudel am Leben. Und der wurde kurz vor der Pause weiter angefacht – bei einer Ecke von Kapitän Ambichl stieg Diallo am höchsten und stellte per Kopf auf 1:2 (42.).

Bitterer zweiter Durchgang

Aus ebendiesen kam unsere Elf dann mit viel Elan kam die Lederer-Elf aus der Kabine zurück auf’s Spielfeld und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Ein Kopfball von Diallo nach einem Freistoß fiel allerdings zu schwach aus (50.). Danach folgte der der nächste Tiefschlag für das Tabellenschlusslicht:  Zulj zog aus 25 Metern ab und traf punktgenau zum 3:1 ins rechte Eck zum 3:1 (53.). Danach gaben sich die Wölfe auf. Diesen Umstand nutzte Alar, um mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Partie auf Eis zu legen (58.). Danach neuerlich Pech: Rasners Knaller fand nur den Weg an die Innenstange (66.). Und so wurde es am Ende noch ganz bitter, als der eingewechselte Huspek im Konter auf 5:1 für die Grazer stellte und somit den Endstand fixierte (76.).

In der kommenden Woche wartet auswärts die nächste schwere Hürde: Rekordmeister SK Rapid Wien.

 

 

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