SKN St. Pölten auch in Klagenfurt bärenstark

Manuel Hartl war - wie so oft bereits in dieser Saison - mit seinem Treffer zum 1:0 in wichtiger Baustein bei einem Sieg des Wolfsrudels. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Nach der desaströsen Vorstellung des SKN in der NV Arena gegen Kapfenberg zeigte das Team beim 2:1-Sieg über Klagenfurt eine tolle Leistung.

Austria Klagenfurt –  SKN St. Pölten 1:2 (0:1). – SKN: SKN: Riegler; Stec, Huber, Petrovic, Grasegger; Ambichl,  Mader, Thürauer (68. Wisio), Schagerl; Segovia, Hartl (80. Dober). – SK Austria Klagenfurt: Dmitrovic; Kerschbaumer, Sereinig, Wallner, Prawda  (78. Pürcher); Beslic, Hamdemir (63. Zakany), Kager, Zachhuber (72. Miesenböck); Eler, Rep. Tore: Rep (90.) bzw. Hartl (45.), Mader (84.). – Gelb-Rote Karte: Huber (65./St. Pölten). – Das Wolfsrudel bleibt weiterhin eine Auswärtsmacht – mit einem 2:1-Erfolg gegen Aufsteiger SK Austria Klagenfurt fuhr nun bereits den vierten Sieg auf fremden Plätzen in Folge ein und beendete außerdem die beeindruckende Serie von 23 ungeschlagenen Heimpartien der Kärntner. Zusätzlich trug dieser Sieg auch zur Absicherung des dritten Tabellenplatzes bei, womit man sich nun wieder nach oben orientieren kann. Umso mehr muss man sich über die katastrophale Leistung beim 1:2 gegen Kapfenberg in der NV Arena ärgern. Die Steirer unterlagen zu Hause gegen das Schlusslicht Floridsdorfer AC 0:1.


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Vor dem Duell mit der Bender-Elf standen die Vorzeichen klar auf eine spannende Partie, trafen in dieser Auseinandersetzung ja eines der besten Heimteams und eine wahre Auswärtsmacht aufeinander. Leitwolf Karl Daxbacher vertraute dabei auf fast die idente Formation, die noch am vergangenen Montag die bittere 1:2-Heimpleite gegen Kapfenberg einstecken musste. Einzig Lukas Thürauer ersetzte Daniel Beichler im offensiven Mittelfeld – und der sollte gleich mal für viel Betrieb sorgen.

Manuel Hartl stellt Weichen auf Sieg

Zu Beginn stand jedoch gleich einmal Schiedsrichter Ciochira im Mittelpunkt – bei einem Thürauer-Kracher nahm Klagenfurt-Verteidiger Prawda die Hand zu Hilfe, der Pfiff für einen fälligen Elfmeter blieb jedoch aus. Generell waren es aber die Wölfe, die in der Anfangsphase den Ton angaben. Die Hausherren waren viel mit Defensivarbeit beschäftigt und konnten somit ihrerseits nach vorne keine gefährlichen Aktionen setzen. Kurz vor der Pause änderte sich dies aber schlagartig – zuerst konnte Christoph Riegler die Führung der Hausherren nur mit einem unglaublichen Reflex nach einem Beslic-Kopfball verhindern (40.), ehe es die Wölfe ihrerseits besser machten: Nach einem herrlich vorgetragenen Konter steckte Lukas Thürauer auf Manuel Hartl durch, der sich von seinem Bewacher Christian Prawda lösen konnte und mit einem nicht ganz unhaltbar wirkenden Schuss in die lange Ecke für die nicht unverdiente Führung sorgte (45.). Es war auch die letzte Aktion in dieser umkämpften ersten Halbzeit, womit es für die Wölfe mit einer knappen Führung in die Kabinen ging.

St. Pöltner Defensive hält Sturmlauf stand

Nach der Pause zeigten die Klagenfurter dann aber ein vollkommen anderes Gesicht – die Wölfe standen in der Defensive zwar souverän, wirklich in die Offensive schaffte es der SKN vor allem zu Beginn der zweiten 45 Minuten aber nicht mehr. Die Kärntner kamen ihrerseits zu einigen guten Ausgleichschancen – während ein Schuss von Beslic knapp am Tor vorbei strich (53.), hatte man in der 60. Minute noch mehr Glück, als Patrik Eler aus gut 20 Metern nur die Stange traf. In weiterer Folge musste das Wolfsrudel dann sogar mit einem Mann weniger auskommen, als Michael Huber mit Gelb-Rot vom Platz musste (65.). Aus dem darauf folgenden Freistoß entstand die nächste gefährliche Aktion der Gastgeber, doch Eler scheiterte erneut am Aluminium.

Die Wölfe zeigten sich in weiterer Folge jedoch äußert abgeklärt – die immer verzweifelt werdenden Angriffe der Kärntner wurden bereits vor dem Strafraum unterbunden und fünf Minuten vor Schluss gelang sogar die (sicher geglaubte) Entscheidung: Nach einem Konter legte Stec auf Florian Mader quer, der den Ball nur mehr ins leere Tor und damit zum 2:0 einschieben musste (84.). Doch die Austria gab nicht auf – zu Beginn der Nachspielzeit stellt Rep per Kracher ins Kreuzeck auf 1:2 (91.). Sechs Minuten Nachspielzeit gab es zu überstehen, in denen beinahe noch der Ausgleich gefallen wäre. Kargers Versuch strich jedoch über die Latte  (93.) und damit war der vierte Auswärtssieg in Folge unter Dach und Fach!
Nun gilt die volle Konzentration des Wolfsrudels dem kommenden Cup-Spiel beim FC Stadlau, ehe es in der Liga zum Spitzenduell mit LASK Linz kommt.

Sky Go Erste Liga, 15. Runde:

SC Wiener Neustadt – FC Liefering 1:0 (1:0). – Tor: Mally (5.). – Rote Karte: Raischl (23./Liefering)

SV Kapfenberg – FAC 0:1 (0:1). – Tor: Aydogdu (15.)

Austria Lustenau – Wacker Innsbruck 2:1 (0:1). –  Tore: Wießmeier (59.), Haring (84.) bzw. Riemann (14.)

Die Begegnung Austria Salzburg – LASK Linz wird am 24. November (18.30) ausgetragen.

1.Wacker Innsbruck15102333: 1732
2.LASK Linz1483322: 1127
3.SKN St. Pölten1582523:1626
4.FC Liefering1571729:2822
5.SC Austria Lustenau1571718:1622
6.SV Kapfenberg1571722:2822
7.Austria Klagenfurt1556425:2121
8.SC Wiener Neustadt155379:1618
9.Austria Salzburg1435622:2914
10.Floridsdorfer AC15121210:315

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