SKN St. Pölten ist im Derby auf den nächsten Dreier aus

SKN-Kapitän Lukas Thürauer spielte auch bei Admira Wacker Mödling. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Insgesamt fünf Zähler konnte der SKN St. Pölten im Laufe dieser Meisterschaftr bereits gegen Admira Wacker Mödling einfahren.


„Mit der Admira treffen wir am Samstag in der Südstadt auf eine sehr kompakte Mannschaft, die durch ihr schnelles und gutes Umschaltspiel jedem Gegner in der Bundesliga gefährlich werden kann“, ortet Leitwolf Jochen Fallmann einige Stärken beim kommenden Gegner. Allerdings sieht er seinen Kader auch bestmöglich auf ebendiese vorbreitet: „Durch den letzten Sieg bei der Austria haben wir natürlich einiges an Selbstvertrauen getankt. Dieses gilt es jetzt bestmöglich in die bevorstehenden 90 Minuten mitzunehmen, denn es beginnt selbstverständlich alles wieder bei Null. Aber wenn wir mit derselben Leidenschaft und demselben Ergeiz an Werk gehen, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir unseren Fans erneut einen erfreulichen Derbyabend bescheren können.“

Eine Ansicht, die auch Flügelflitzer Daniel Schütz teilt: „Wir alle wissen, dass der Sieg bei der Austria immens wichtig war, doch uns ist auch allen bewusst, dass wir jetzt nachlegen müssen. Doch wenn wir uns in Sachen Laufbereitschaft und Einsatzbereitschaft erneut so geschlossen stark präsentieren wie zuletzt in Wien, ist sicher wieder einiges drin.“ Zumal mit dem Gastspiel bei den Panthern das vierte Saisonduell mit jenem Klub auf der Tagesordnung steht, gegen die Wölfe bislang immer eine gute Figur gemacht haben.

Admira stark fokusiert, aber ersatzgeschwächt

Maximilian Sax wird dem Trainerteam der Admira für die nächsten vier bis sechs Wochen nicht zur Verfügung stehen. Eine im Meisterschaftsspiel gegen die Wiener Austria erlittene Schultereckgelenks-Sprengung zwingt Sax zu dieser Pause. Florian Fischerauer erlitt im Trainingslager in Spanien einen Kreuzbandriss im linken Knie. Er wurde bereits erfolgreich operiert und wird für die nächsten sechs Monate ausfallen. Hinter dem Einsatz von Thomas Ebner steht nach seiner im Cupspiel gegen die Austria in der vergangenen Woche erlittenen Rückenverletzung ein großes Fragezeichen. Auch Philipp Posch ist wegen einer Gesichtsverletzung fraglich. Bei Markus Wostry entscheidet sich wegen Achillessehnen-Problemen ein Einsatz erst am Spieltag. Gleich drei gesperrte Spieler muss das Trainerteam der Admira am Samstag vorgeben: Fabio Strauss wird im NÖ-Derby wegen der im Spiel gegen Mattersburg erhaltenen fünften gelben Karte ebenso verpassen wie Kapitän Daniel Todt (gelb-rote Karte) und Tormann Andreas Leitner (rote Karte wegen Torraubs).

Trotzdem gibt es Lukas Grozurek optimistisch: „Nach der unnötigen Niederlage gegen Mattersburg wollen wir gegen St. Pölten unbedingt wieder unser wahres Gesicht zeigen. Alles was uns in den Spielen davor ausgezeichnet hat. Nämlich Einsatz, Wille und Zusammenhalt muss ganz klar wieder zu erkennen sein und dann werden die drei Punkte auch in der Südstadt bleiben.“

 

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