SKN St. Pölten klar besser- trotzem gab’s nur ein 0:0

Der akrobatische Seitfallzieher von Roope Riski (59.) strich wenige Zentimeter am Kreuzeck verbei. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Trotz Überlegenheit und vielen Chancen gab es für den SKN St. Pölten in der NV Arena gegen Mattersburg nur ein torloses Remis.

SKN St. Pölten – SV Mattersburg  0:0. – SKN: Riegler; Diallo, Huber, Petrovic; Stec, Rasner, Ambichl, Mehmedovic; Ingolitsch (79. Doumbouya), Riski, Parker (79. Mosböck). – NV Arena, 2.900 Zuseher, SR Eisner. – Die ersten drei Punkte in dieser Saison einfahren – so lautete das erklärte Ziel des SKN im zweiten Heimspiel gegen den SV Mattersburg. Chefcoach Jochen Fallmann vertraute dabei auf dasselbe System, das bereits bei der 0:2-Niederlage gegen den LASK in der Vorwoche über weite Strecken gut funktioniert hatte. Personell sah er sich hingegen zu einer Veränderung gezwungen: Anstelle des verletzten Daniel Schütz rückte Youngster Sandro Ingolitsch ins Aufgebot.

Zum ersten Sieg in der neuen Saison hat es zwar nicht gereicht, doch die Wölfe können den ersten Punkt auf dem Konto gutschreiben. Zwar hatte man gegen den SV Mattersburg vor allem nach der Pause ein deutliches Chancenplus, zum entscheidenden Treffer fehlte allerdings die letzte Konsequenz.

Das Geschehen auf dem Feld bot allerdings vor allem in der Anfangsphase spielerisch keine großen Höhepunkte. Kampf und Zweikämpfe prägten das Spiel auf beiden Seiten, sodass es eine gute Viertelstunde dauerte, ehe es zum ersten Mal für das Tor der Wölfe „gefährlich“ wurde. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam der Mal zu Maierhofer, der von der Strafraumgrenze allerdings klar über das Tor schoss (14.). Es sollte die einzige nennenswerte Gelegenheit für die Burgenländer bleiben.Danach fiel der Ex-Teamspieler nur durch Raunzerei und unfairem Spiel auf.

Die Gastgeber fanden im Anschluss hingegen besser ins Spiel und hatten seinerseits gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen. So kam etwa Babacar Diallo bei einer Mehmedovic-Hereingabe nur um einen Schritt zu spät (21.), während der Flankengeber nur kurze Zeit später aus aussichtsreicher Position verzog (23.). Und auch einige Minuten später hatten die 2.900 Zuseher in der NV den Torschrei bereits auf den Lippen. Erneut setzte sich Mehmedovic auf links durch, fand mit seinem Zuspiel David Stec, der den Ball jedoch aus fünf Meter am Tor vorbeischob (29.). Solche Chancen muss man einfach verwerten, um vom letzten Tabellenplatz weg zu kommen.

Wölfe spielten auf Sieg

Das änderte sich allerdings im zweiten Durchgang, als die Fallmann-Elf klar die Oberhand über das Spiel gewannen. Die erste Einschussgelegenheit bot sich bereits nach wenigen Sekunden, doch Diallo stand bei einer Ambichl-Flanke im Abseits (46.).

Auch in weiterer Folge waren die Gastgeber das aktivere Team – doch die Chancenverwertung ließ weiterhin alle Wünsche offen. Erst kam Riski nach einem verunglückten Parker-Abschluss nur um Zentimeter zu spät (58.), ehe der Finne mit einem herrlichen Volley-Drehschuss aus zehn Meter die Kreuzecke nur hauchdünn verfehlte (59.).  Das war allerdings Pech.

Die St. Pöltner spielten auf den Sieg, während die Baumgartner-Elf nur darauf bedacht war, das Remis über die Zeit zu bringen. Ein Plan, der letztendlich auch aufging. Weil auch der eingewechselte Mario Mosböck in Kooperation mit Riski die letzte Möglichkeit des Abends (83.) vergab.

 

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