SKN St. Pölten löste den LASK als Spitzenreiter ab Themen:Fußball Zwei Segovia-Tore brachten den SKN an die Tabellenspitze. - Foto: Lackinger Von: Heinz Harauer 7. Mai 2016 FUSSBALL. Der LASK unterlag vor den eigenen Fans Austria Lustenau 0:2. Der neue Tabellenführer ist nun der SKN St. Pölten, der Kapfenberg 2:1 schlug. SKN St. Pölten – SV Kapfenberg 2:1 (0:0) SKN: Riegler; Stec, Petrovic, Huber Grasegger; Hartl (88. Dober), Brandl (76. Wisio), Ambichl (83. Beichler), Dieng; Thürauer, Segovia. – „Hier regiert der SKN“, hallte es durch die NV Arena. Angestimmt von den 2582 Fans, als Daniel Lucas Segovia den Wölfen nach 59 Minuten 1:0 in Führung brachte. Doch letztlich war es eine Zitterpartie gegen die starken Steirer bis zur letzten Sekunde. Da stellte eine Glanzparade von Goalie Christoph Riegler erst den 2:1-Sieg der St. Pöltner sicher. Werbung Schon nach 12 Minuten hätte die Daxbacher-Elf in Führung gehen müssen. David Stec stand plötzlich vor Tormann Christoph Nicht, doch anstatt den Ball an den freistehenden Lukas Thürauer abzuspielen, versucht er es selbst – und blieb an Keeper Nicht – übrigens der beste Kapfenberger – hängen. Zehn Minuten später jubelten die SKN-Fans – allerdings zu früh: Cheikhou Dieng verwertete einen perfekten Hartl-Pass, doch Referee Harald Lechner sah den Senegalesen im Abseits. Der Titelanwärter aus der Landeshauptstadt blieb die dominierende Mannschaft bis zum Halbzeitpfiff, obwohl „Sir“ Karl über manche Aktionen nur den Kopf schütteln konnte. Zwei Spieler des SKN drückten zu diesem Zeitpunkt dem unterhaltsamen Match den Stempel auf: Peter Brandl, der nach einer gefühlten Ewigkeit von Beginn an zum Einsatz kam, bot eine starke Leistung und war überall zu finden, sowie Dieng, über den praktisch jede gefährliche Aktion seiner Mannschaft lief. SKN St. Pölten machte Dampf Nach der Pause erhöhten die Gastgeber ihr Tempo. Hartl hatte nach einem Thürauer-Paß das 1:0 vor Augen (48.), scheiterte aber an Nicht. Zehn Minuten später setzte sich Hartl auf der rechten Seite durch, passte zur Mitte, wo der Segovia den längst fälligen Führungstreffer erzielte. Doch Kapfenberg ließ nicht locker und schaffte in der 80. Minute den Ausgleich. Völlig unnötig attackierte Stec im Strafraum an der Toroutlinie Joao Victor – Elfmeter. Marco Perchtold ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht nehmen und verwertete den Penalty sicher (81.). Doch Spieler, Betreuer und die Fans konnten nochmals jubeln: Nach einem Dieng-Freistoß erzielte Segovia nicht nur seinen 16. Saisontreffer, sondern auch das Siegestor (87.) per Kopf. Das aber an einem seidenen Faden hing: Riegler reagierte in der Nachspielzeit bei einem Kopfball von Stefan Meusburger sensationell und sicherte den verdienten Sieg. Da der LASK zuhause gegen Austria Lustenau 0:2 unterlag, führt nun der SKN mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle an. Sky Go Erste Liga, 32. Runde FC Liefering – Wacker Innsbruck 0:1 (0:0). – Tor: Riemann (69.) Floridsdorfer AC – Austria Salzburg 2:1 (1:1). Tore: Weber (9.), Luxbacher (48.); Katnik (21./Elfmeter) SC Wr. Neustadt – Austria Klagenfurt 0:0. – Gelb/Rote Karte: Ebenhofer (38./Wr. Neustadt) bzw. Sahanek (47./Klagenfurt) LASK – Austria Lustenau 0:2 (0:1). – Tore: Chabbi (56.), Krainz (90.+4) 1.SKN St. Pölten32222857: 3268 2.LASK Linz32205755: 2965 3.Wacker Innsbruck32177856:3558 4.FC Liefering321651159:4253 5.Austria Lustenau321471148:3749 6.SV Kapfenberg321351455:5744 7.SC Wiener Neustadt32991433:4536 8.Austria Klagenfurt32791636:5430 9.Austria Salzburg*32781740:6623 10.Floridsdorfer AC32452322:6417 Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro