SKN St. Pölten: Verdiente 0:1-Niederlage bei Rapid

Andreas Dober, SKN St. Pölten
Andreas Dober ägert sich, dass er gegen seinen "Lieblingsklub" Rapid eine Niederlage bezog. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Nichts neues beim SKN St. Pölten: Nach einer grottenschlechten Leistung gab es auswärts bei Rapid eine verdiente 0:1-Niederlage.

Rapid – SKN St. Pölten 1:0 (0:0).  SKN: Vollnhofer; Dober (75. Pirvulescu), Huber, Petrovic, Stec; Lumu (64. Thürauer), Ambichl, Perchtold, Holzmann; Keita (62. Segovia), Schütz. – „Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Wir haben gut ins Spiel gefunden, aber im Spiel nach vorne viel zu viele Fehler gemacht“, so ein enttäuschter SKN-Trainer Jochen Fallmann nach der verdienten 0:1-Niederlage  gegen Rapid. Worte, die man auch schon von Ex-Coach Karl Daxbacher gehört hatte, der dann vom Klubvorstand in den „Urlaub“ geschickt wurde.

Da muss man natürlich die Frage stellen: Vielleicht sind gar nicht die Trainer verantwortlich, sondern eher die Einkaufspolitik des Klubs? Man hätte vielleicht statt den rund zehn Neuverpflichtungen den bestehenden Kader ums gleiche Geld fünf Verstärkungen verpflichten können. Denn ehrlich: Keiner der Neuzugänge ist wirklich eine Verstärkung.

Als die im November sieglosen Rapidler merkten, dass es ihrem Gegner vor den 14.200 Fans in der Allianz-Arena  vor allem an Selbstvertrauen mangelte, machte die Canadi-Elf Druck und kam zu zahlreichen Chancen. Vor allem Joeliton und Kvilitaia vernebelten in den 90 Minuten rund ein halbes Dutzend Torchancen und hätten die Partie schon viel früher für die Hütteldorfer entscheiden müssen. St. Pöltens gefährlichste Aktion hatte Marco Perchtold in der 70. Minute mit einem Weitschuss, den Richard Strebinger erst im Nachgreifen entschärfen konnte. Sieben Minuten später fiel der alles entscheidende Treffer durch Arnor Traustason, der nach einem Idealpass von Luis Schaub SKN-Keeper Thomas Vollnhofer keine Chance ließ.

Nur einmal musste Rapids Trainer Damir Canadi um seinen ersten Sieg als Rapid-Trainer bangen: Ein Weitschuss von Lukas Thürauer hätte Strebinger beinahe überrascht.

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