Wölfe waren auch im Trainingslager siegreich

Erneut im Dress der Wölfe treffsicher - die Neuzugänge Bernd Gschweidl und Cheikhou Dieng. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Nach harten Trainingseinheiten fertigte der SKN im Trainingslager den Testgegner Myjava (SVK) 3:0 ab.

SKN St. Pölten – Spartak Myjava (SVK)  3:0 (2:0). – SKN 1.HZ: Kuru; Dober, Huber, Petrovic, Prettenthaler; Gschweidl, Ambichl, Thürauer, Dieng; Segovia, Beichler. – SKN 2.HZ: Gschossmann; Stec, Martic, Hayden, Prettenthaler; Mader, Brandl; Markoutz, Yilmaz, Schagerl;  Schibany. – Tore: 1:0 Gschweidl (16.), 2:0 Dieng (24.), 3:0 Markoutz (67.). – Der Cuperfolg in Mattersburg und der damit verbundene Halbfinaleinzug haben dem Wolfsrudel anscheinend für das Trainingslager nochmals eine extra Portion Motivation mit ins Flugzeug gegeben. Neben harten Trainingseinheiten gab´s auch das erste Testspiel im Rahmen des Trainigslagers – und dabei überzeugten die Wölfe auf ganzer Linie.


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Spartak Myjava hieß der erste Testspielgegner im Rahmen des Trainingslagers in der Türkei – an und für sich kein in Österreich bekannter Klub, aber ein Blick auf die Tabelle der slowakischen 1. Liga zeigt, wie viel Qualität in dieser Mannschaft steckt: Dort steht man nämlich nach der Frühjahrssaison auf dem dritten Gesamtrang und hat aktuell 13 Zähler Rückstand auf Leader Trencin, der vor kurzem ja Stefan Maierhofer unter Vertrag genommen hat.

Die Wölfe zeigten jedoch von Beginn an, dass man den positiven Schwung aus dem Cup sofort mitnehmen und sich mit einem weiteren Erfolg nochmals zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben holen wollte. Die erste Gelegenheit hatten aber die Slowaken – nach einem schön vorgetragenen Angriff stand der Stürmer der Gegner plötzlich frei vor dem Tor, konnte das Leder allerdings nicht im von Bartholomej Kuru gehüteten Gehäuse unterbringen (5.).

Daxbacher-Elf übernahm das Kommando

Im Anschluss daran spielte aber nur mehr das Wolfsrudel und sorgte wenig später auch für klare Verhältnisse auf dem Rasen – zunächst spielte Lukas Thürauer einen perfekten Lochpass auf Bernd Gschweidl, den dieser mit einem herrlichen Heber über den herauseilenden Goalie der Slowaken vollendete (16.), danach fand Michael Ambichl nach einer schönen Einzelaktion in der Mitte Cheikhou Dieng, der das Leder im Fallen in die Maschen jagte (24.). Da man auch in weiterer Folge das Spiel kontrollierte, änderte sich bis zur Pause am Spielstand nichts mehr und somit ging das Wolfsrudel mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel krempelte Leitwolf Karl Daxbacher nicht zuletzt aufgrund der kräftezehrenden Einheiten im Laufe der Woche die Startformation kräftig um und tauschte beinahe die gesamte Mannschaft aus. Am Charakter der Partie änderte das jedoch herzlich wenig – die Wölfe waren weiterhin dominant und schafften es nach gut 20 Minuten auch weiter davonzuziehen. David Stec brachte ein Flanke von der rechten Seite zur Mitte, wo Oliver Markoutz sich gekonnt hochschraubte und eiskalt auf 3:0 stellte (67.). Somit war die Partie entschieden und das Wolfsrudel durfte sich über einen gelungenen Nachmittag freuen.

„Ich bin mit dem Test sehr zufrieden. Man darf einen Sieg in der Vorbereitung zwar nicht überbewerten, aber wir haben in einem sehr guten Spiel gegen einen starken Gegner gezeigt, dass wir bereits gut in Form sind“, war auch Leitwolf Karl Daxbacher nach der Partie sichtlich zufrieden.


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