Spanien mit Remis in NV-Arena gut bedient

Konrad Laimer war gegen die Spanier der beste Österreicher in der NV Arena. - Foto: RBS
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FUSSBALL. Spaniens U21-Team konnte mit einem sehr glücklichen 1:1 gegen Österreich die Heimreise antreten.

Österreich U21 – Spanien U21  1:1 (0:1). – ÖSTERREICH: Bachmann; Mwebe,  Schoissengeyr, Lienhart, Martschinko; Stec; (46. Schmerböck), Wydra, Schlager (91. Jäger), Laimer, Sallahi (51. Friesenbichler),  Dovedan. – Tore: Castro (61./ET); Deulofeu (45+2./FE). – Das U21-Nationalteam holt im Heimspiel des EM-Play-offs nach einer bärenstarken Leistung ein 1:1-Remis gegen Spanien. Eine großartige Vorstellung der Österreicher in der St. Pöltner NV-Arena, wo nur 1500 Zuschauer ein packendes Spiel sahen.

Rund eine halbe Stunde hatte der vierfache Europameister, der vor allem auf Spieler der spanischen Spitzenklubs wie FC Barcelona, Real Madrid und Atletico Madrid vertraute, die Österreicher meistens unter Kontrolle. Es bedurfte allerdings ein Elfergeschenk in der Nachspielzeit durch den Referee, dass die Gäste   mit 1:0 in die Pause gingen. Aber auch das ÖFB-Team kam zu Chancen: Christian Schoissengeyr (22. Kopfball)  und Distanzschüssen und Dominik Wydra hatten gute Möglichkeiten.

Umstellung bereitete Spanien Probleme

Nach der Pause setzte Trainerfuchs  Werner Gregoritsch mehr auf Offensive, nahm Lokalmatador Stec aus der Mannschaft und brachte dafür Schmerböck, Friesenbichler kam in der 50. Minute für Sallahi. Schon in der 60. Minute jubelten die Gastgeber: Spaniens Castro lenkte eine Wydra-Flanke ins eigene Tor. In der 85. Minute hatte der Referee nicht diesen „Mut“ wie bei Elferpfiff gegen die Österreicher vor der Pause: Beim Foul an Friesenbichler blieb die Pfeife stumm. Die einzige Chance nach der Pause hatten die Spanier in der 86. Minute.

Am Sonntag tritt die Mannschaft die Reise nach Spanien an, wo am Dienstag (11. November, 18.30 Uhr) in Albacete das Rückspiel stattfindet. ORF Sport + überträgt live. Durchaus möglich dass die derzeit beim A-Nationalteam weilende Spieler wie Marcel Sabitzer, Alessandro Schöpf oder Michael Gregoritsch von Teamchef Marcel Koller „frei stellt“ werden.

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