St. Pöltens Siegesserie von Lustenau beendet

Ärgert sich über schlechte Leistung in Lustenau, verspricht aber gegen Leader Innsbruck eine andere Mannschaft: SKN-Trainer Karl Daxbacher. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Seit dem 28. August des Vorjahres ist der SKN St. Pölten auswärts ungeschlagen. In Lustenau riss diese tolle Serie.

Austria Lustenau – SKN St. Pölten 4:2 (1:1). – SKN: Riegler; Dober, Huber, Wisio, Grasegger (69. Prettenthaler); Stec (74. Schagerl), Ambichl, Thürauer, Dieng; Gschweidl (60. Schibany), Segovia. – Tore: Chabbi (23.), Wießmeier (49./Elfmeter), Wisio (61./Eigentor), Sobkova (90.+6); Stec (33.), Schagerl (89.). – Jede Serie reißt einmal. So auch jene  Auswärts-Siegesserie der Wölfe, die seit 28. August anhielt.  Dabei begann der Titelanwärter aus Niederösterreich ziemlich selbstbewusst. Schon nach drei Minuten kam Hartl frei zum Schuss, der Ball klatschte allerdings auf Aluminium. Danach übernahm die Austria immer mehr die Kontrolle. In der 23. Minute konnten die Gastgeber erstmals jubeln: Chabbi wurde von Souza ideal frei gespielt, der ließ sich die Chance zum Führungstreffer nicht entgehen.


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Doch St. Pölten schlug kurze Zeit später zurück und nutzte eiskalt einen Fehler von Sobkova, der eine Flanke von Ambichl falsch berechnete. Stec war zur Stelle und drückte den Ball zum Ausgleich über die Linie (33.)  Schon zwei Minuten später die nächste Großchancen des zu diesem Zeitpunkt aktuellen Tabellenführer: Stec spielte Hartl in den Lauf, der scheiterte jedoch an Torhüter Knett. Danach stand der Lustenauer Keeper neuerlich im Mittelpunkt: Dieng tauchte plötzlich vor Knett auf, der aber richtig reagierte und diese Chance zunichte machte.

Anschlusstreffer von Schagerl machte Partie spannend

Vier Minuten nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte gab es Elfmeter für die Gastgeber: Huber zog bei Wießmeier die Reißleine, der Gefoulte selbst verwandelte sicher zum Führungstreffer. Das vorentscheidende 3:1 für Lustenau fiel durch einen der wenigen Fehlern in der laufenden Meisterschaft von Riegler: Wisio lenkte dadurch den Ball ins eigene Tor. Praktisch aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer: Eine Flanke von rechts verlängert Hartl mit dem Kopf zum eingewechselten Schagerl, der Joker ließ sich diese Chance nicht nehmen. Aus elf Metern verwertet er die Vorlage volley ins rechte Eck zum Anschlusstreffer.

Die letzten 14 Minuten musste die Daxbacher-Elf  mit einem Mann weniger auskommen: Michael Ambichl verletzte sich, das Wechselkontingent war bereits ausgeschöpft ist. Denn Schlusspunkt setzt Sobkova in der Nachspielzeit mit einem direkt verwandelten Freistoß aus rund 30 Meter.

„Wenn man sich drei Tore selbst macht, die besten Chancen vernebelt und noch dazu schlecht spielt, dann kann man nichts mitnehmen – der Sieg der Lustenauer war völlig verdient“, zeigte sich Leitwolf Karl Daxbacher nach dem Spiel enttäuscht. Trotzdem bleibt er optimistisch: „So eine Partie sollte natürlich nicht, kann aber passieren. Jetzt heißt es vollste Konzentration auf das Duell gegen den Tabellenführer aus Innsbruck – da werden wir wieder unser wahres Gesicht zeigen.“

Endstand der 21. Runde:

Kapfenberg – Liefering 2:1 (1:1). – Tore: Flecker (36.), Perchtold (90.+4) bzw. Schlager (2.)

Austria Klagenfurt – Floridsdorfer AC 1:2 (1:2). – Tore: Eler (17.); Aydogdu (9., 20.)

Wacker Innsbruck – LASK Linz 1:1 (0:0). – Tore: Pichlmann (38.) bzw. Fabiano (90.+2)

Austria Salzburg – SC Wiener Neustadt 2:2 (1:1). – Tore: Bammer (12.), Öbster (81.), Takougnadi (42.), Ebenhofer (84.)

1.LASK Linz29186649: 2759
2.SKN St. Pölten29192850:2159
3.Wacker Innsbruck29167655: 3255
4.FC Liefering291541059:4149
5.Austria Lustenau291361045:3345
6.SV Kapfenberg291251250:5241
7.SC Wr. Neustadt29981230:3935
8.Austria Klagenfurt29681534:4926
9.Austria Salzburg*29671637:6319
10.Floridsdorfer AC29342219:6013

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