Fehlentscheidung und Aluminium kostete Sieg Themen:Fußball Traf nur die Stange: Marko Kvasina. - Foto: Austria Wien Von: Heinz Harauer 10. Juli 2015 FUSSBALL. Nach vielen vergebenen Torchancen gegen Gastgeber Griechenland braucht Österreich französische Schützenhilfe, um bei der Europameisterschaft ins Halbfinale aufzusteigen. Griechenland – Österreich 0:0. Österreich: A. Schlager; X. Schlager, Domej, Peric, Haas; Horvath, Tursch, Prokop; Dorta (46. Pellegrini), Kvasina, Ripic (80. Grbic) AEL FC Arena, Larisa (GRE). – 13.453 Zuschauer, SR Ekberg (SWE). – ÖFB-U19-Teamchef Hermann Stadler setzte auf eine offensivere Formation als bei der unglücklichen 0:1-Auftaktniederlage gegen Frankreich. Felipe Dorta rückte am rechten Flügel in die Mannschaft, Spielmacher Sascha Horvath und Dominik Prokop agierten im 4-1-4-1-System im Zentrum hinter Solospitze Marko Kvasina. Als einziger „Sechser“ kam Lukas Tursch anstelle des gesperrten Petar Gluhakovic neu in die Mannschaft. Die Gastgeber erwischten vor einer tollen Zuschauerkulisse zwar den besseren Start, doch die Mannschaft von Hermann Stadler kam immer besser ins Spiel und hatte in der 13. Minuter Pech: Marko Kvasina traf jedoch nur Aluminium (13.). In dieser „Tonart“ ging es weiter: Horvath brachte den Ball vom Fünfereck freistehend nicht im Tor unter (19.) und Daniel Ripic verfehlte von der Strafraumgrenze (39.). Kvasina ließ kurz vor der Pause nach Horvath-Pass die größte Gelegenheit auf das 1:0 aus. Der Austria-Stürmer schoss alleine vor Griechenland-Goalie Konstantinos Kotsaris über das Tor (45.). Werbung Nach dem Seitenwechsel dominierte das ÖFB-U19-Nationalteam weiterhin das Spielgeschehen. Versuche von Kvasina (47.) und des eingewechselten Tobias Pellegrini (67.) fielen zu schwach aus. Xaver Schlager und Tobias Pellegrini blieben in ihren Versuchen ebenfalls erfolglos. Falsche Abseitsentscheidung bei ÖFB-Treffer Zehn Minuten vor Schluss die umstrittenste Situation des Spiels: Austria-Stürmer Marko Kvasina versenkte den Ball zum vermeintlich erlösenden Führungstreffer im Gehäuse, doch der Linienrichter hob die Fahnen: Schiedsrichter Ekberg pfiff Abseits. Zur mangelnden Effizienz kam dann auch noch Pech hinzu. Die Stange und eine Fehlentscheidung verhinderten den Sieg. Eine bessere Ausgangsposition ließen die spielbestimmenden Österreicher mit mangelnder Chancenauswertung gegen den Veranstalter liegen. Dazu kostete dem ÖFB-Nachwuchs eine falsche Abseitsentscheidung den Sieg. Favorit Frankreich hat sein Semifinal-Ticket nach zwei Siegen bereits in der Tasche. Nur wenn die Franzosen zum Abschluss am Sonntag auch Griechenland bezwingen, hat Österreich mit einem Sieg im Parallelspiel gegen die Ukraine noch die Chance, mit besserer Tordifferenz an den Griechen vorbeizuziehen. „Das Ergebnis ist für uns natürlich nicht optimal. Die Chancenverwertung war in beiden Spielen unser größtes Problemen. Trotz unzähliger Großchancen sind wir ohne Torerfolg geblieben. Wenn man ins Halbfinale aufsteigen will, muss man aus diesen Top-Chancen zumindest den einen oder anderen Treffer erzielen“, meinte U19-Coach Stadler. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie haben bis zum Schluss gefightet und auch fußballerisch überzeugt. Die theoretische Chance auf das Halbfinale lebt, und wir werden bis zum Schluss alles geben.“ Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro