Tabellenführer erwartet das Tabellenschlusslicht

Auf den SKN und Chefcoach Oliver Lederer wartet am Sonntag mit Spitzenreiter Salzburg eine beinahe unbezwingbarer Gegner. - Foto: Lackingrt
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FUSSBALL. Im dritten Bundesligapiel der Frühjahrssaison geht es für des SKN St. Pölten zum FC Red Bull Salzburg.

Die Rollen vor dem Aufeinandertreffen mit dem aktuellen Tabellenführer und regierenden Meister scheinen  klar verteilt. Sechs Anläufe unternahm das Wolfsrudel bislang in der Bundesliga, um gegen den FC Red Bull Salzburg etwas Zählbares einzufahren – ebenso oft musste die Niederösterreicher sich allerdings geschlagen geben, wodurch die Bullen das einzige Team der Liga sind, gegen das die Lederer-Elf in der höchsten Spielklasse noch punktelos ist. Und auch für das Spiel am Sonntag (16.30) sieht der Ausblick alles andere als rosig aus: Immerhin trifft der Erste auf den Letzten, die stärkste Offensive auf die schwächste Defensive der Liga.

Doch Leitwolf Oliver Lederer will den Statistiken nicht allzuviel Bedeutung zukommen lassen: „Wir fahren nicht nach Salzburg, um die Punkte abzuliefern, wir wollen unbedingt etwas mitnehmen. Wir haben zu Spielbeginn einen Punkt in der Hand und zumindest den wollen wir mit allen Mitteln verteidigen.“ Eine Herangehensweise, die auch Goalie Filip Dmitrovic nur unterschreiben kann: „Wir haben gegen die Bullen nichts zu verlieren. Daher wollen wir ein gutes Spiel zeigen und uns so teuer wie möglich verkaufen.“ Und im besten Fall einen Dreier gegen den haushohen Favoriten einfahren – denn dann würden die Wölfe die Serie von 21 ungeschlagenen Heimspielen der Salzburger endlich beenden. Eine Serie, die nach einem 1:0-Triumph des aktuellen SKN-Cheftrainers am Sonntag ihren Anfang nahm.

Aufstellungstechnisch hat der SKN, der somit zum 50. Mal in der österreichischen Bundesliga an der Seitenlinie stehen wird, jedenfalls wieder etliche Möglichkeiten. Verzichtet werden muss dabei allerdings auf Kapitän Dominik Hofbauer, der sich letzte Woche gegen den SV Mattersburg seine fünfte gelbe Karte abholte und somit gesperrt ist. Zudem müssen auch Stec und Entrup aufgrund von Verletzungen vorgegeben werden, während Luxbacher, Diallo und Balic das Mannschaftstraining wieder aufnehmen konnten. In Sachen Aufstellung lässt sich SKN-Chefcoach aber nnicht in die Karten blicken. Zu einem Versprechen lässt er sich dann aber doch hinreißen: „Ich kann versichern, dass jene elf Spieler, die gegen die Bullen auf das Feld laufen alles dafür geben werden, um die Überraschung zu schaffen.“

Der Anpfiff zur Partie in der Red Bull Arena erfolgt um 16:30 Uhr (live auf Sky Sport Austria und ORF eins), als Schiedsrichter der Partie fungiert Manuel Schüttengruber.

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