Trainer Karl Daxbacher vertraut Dani Segovia

Karl Dabacher angespannt: Wie läufts gegen die Austria aus Klagenfurt. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Ein Heimsieg des SKN St. Pölten gegen Austria Klagenfurt ist Pflicht, will die Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte   der Sky Go Erste Liga einen fixen Platz einnehmen.

„Aufatmen« bei Leitwolf Karl Daxbacher nach dem Abschlusstraining für die Partie gegen Aufsteiger Austria Klagenfurt. Nicht nur, weil Daniel Lukas Segovia beim SKN bleibt. Der Spanier verspricht sogar: „Ich werde in dieser Saison mehr Tor erzielen als in der letzten“. Sondern auch daraum, weil seine Schützlinge beim 3:1-Auswärtssieg in Kapfenberg doch wieder einiges Selbstvertrauen getankt haben. »Zum Glück ist unsere Verletztenliste in den letzten Tagen nicht nicht länger geworden«, seufzt der SKN-Coach. Aber leider hat sich auch niemand fit zurück gemeldet. Andreas Dober war eigentlich bereit … doch beim ersten Training mit der Mannschaft musste er schon wieder w.o. geben – Bruch der großen Zehen, vier Wochen Pause. Und die anderen? „Jannick Schibany, Manuel Hartl und Daniel Beichler sind auf einem ganz guten Weg – aber leider noch nicht so weit, dass wir mit ihnen planen können“, so Daxbacher. »Wir haben aber natürlich trotzdem die eine oder andere Variante im Kopf, mit der wir die Klagenfurter vielleicht überraschen können“, will er sich allerdings noch nicht auf eine Startelf festlegen.
Das Ziel für die Partie? »Die durchaus gute Leistung von Kapfenberg bestätigen und eine ordentliche Partie abliefern … dann wird auch das Ergebnis passen«, ist er überzeugt.

Wie übrigens immer, wenn die Klagenfurter Austria früher in die blaugelbe Landeshauptstadt gekommen ist. In den 80er Jahren war das fünf Mal der Fall – drei Siege, zwei Remis, Torverhältnis 9:2. »Das ist aber lange, lange her, zählt heute gar nichts mehr«, will Daxbacher diese Statistik nicht wirklich bemühen, »wichtig ist, dass wir von der ersten Minute weg konzentriert an die Sache heran gehen und unseren Matchplan dann durchziehen.« Und natürlich auch, dass man die starke Klagenfurter Defensive knackt. Mit nur drei Gegentreffern bisher, ist dass die beste der Liga. »Aber das wird schon – ich bin jetzt so richtig auf den Geschmack gekommen“, lacht Legionär Jefferson, der sich ja bei seinem Startelf-Debüt vergangene Woche gleich in die Torschützenliste eintragen konnte: »Jetzt hoffe ich, dass ich auch mit unseren Fans hier in der Arena erstmals gemeinsam jubeln kann …“

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