UHK Krems deklassierte die Fivers 30:24 Themen:Handball Krems-Trainer Herbert Lastowitza fand das richtige Rezept gegen die Fivers. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 20. November 2016 HANDBALL. 1200 Fans sahen in der Kremser Sporthalle eine entfesselte Heimmannschaft, die den HC Fivers 30:23 deklassierte. Moser Medical UHK Krems – HC Fivers WAT Margareten 30:24 (14:11). – UHK: Musel, Deifl; Schafler (2), Jaresch, Walzer, Posch (6), Hasecic, Schopf (8/2), Autherith, Visy, Feichtinger (5), Pfaffinger, Tomann (1), Mitkov (7/2), Simek (1). – Vor 1200 begeisterten Fans revanchierten sich die Kremser für die unglückliche Niederlage mit zwei Toren in der Hollgasse und liegen nun klar auf Kurs „Oberes Play-off. Dem Meister gelang es nach einem fatalen Fehlstart auch mit dem berühmten Fivers-Kampfgeist nicht mehr, das Ruder in der Wachau noch einmal herum zu reißen. Am Ende setzte es sogar eine glasklare 24:30-Niederlage. Damit würden die Wachauer bei Punktegleichheit am Ende in der Tabelle vor dem Ensemble aus der Hollgasse liegen. Fivers-Trainer Eckl musste mit einem Timeout bereits nach sieben Minuten beim Stand von 5:0 für die Gastgeber die Notbremse (Team-Timeout) ziehen, nachdem seine Schützlinge von einem Kremser Angriffstsunami in den ersten Minuten faktisch überrollt wurden. Dabei schmeichelte den Wienern der klare Rückstand noch, denn die Wachauer hätten zu diesem Zeitpunkt sogar höher führen können. Offensichtlich hatte der Meister die überraschende Niederlage in Linz mental noch nicht ganz weggesteckt. Den Gastgebern gelang es in dieser Phase, den Favoriten in der Defensive mit dessen Stärken, forciertem Einlaufspiel und zahlreichen Positionsrochaden, gehörig ins Wanken zu bringen, ehe es Nicola Aljetic erstmals gelang, die Kremser Torsperre mit dem Treffer zum 1:5 zu durchbrechen. Nach zehn Minuten ließ die Effizienz der Heimischen nach, aber Ziura & Co kamen nur langsam in die Gänge. Mit „Minus 3“ zur Pause kam man zumindest wieder auf Schlagdistanz an den Konkurrenten heran. Fivers-Strohfeuer verglühte rasch Zweimal keimte nach dem Wechsel bei den Margaretnern noch kurz Hoffnung auf: gleich nach der Pause, als Mathias Nikolic per Doppelschlag seine Mannen auf 14:15 heranbrachte. Das zweite Fivers-Strohfeuer verglühte beim Stand von 21:19 nach Treffern von Vytas Ziura und Max Riede, ehe vor die Truppe von Herbert Lastowitza noch zu einem phantastischen Endspurt ansetzte, dem die junge Wiener Truppe nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Restlos zufrieden zeigte sich Krems-Trainer Herbert Lastowitza: „Ich bin schlichtweg von meinen Burschen begeistert, denn diesmal haben wir nicht nur mit Kampf und manchmal damit verbundenen Krampf überzeugt, sondern diese schwere Aufgabe vor allem spielerisch hervorragend gelöst. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass man sich gegen die Fivers nicht die geringste Schwächephase leisten kann, denn diese Mannschaft ist imstande steht jedes Mal aufzustehen, auch wenn sie schon am Rande des K.o. taumelt. Natürlich war die schnelle 5:0-Führung die Basis zum Erfolg. Unsere klare Dominanz in dieser Phase hat die Unsicherheit beim Gegner mit Sicherheit entscheidend verstärkt.” Falken „verschenkten“ einen möglichen HeimsiegKremser Handballer spielten in Linz groß aufHypo NÖ besiegte spanisches TeamHard zum Auftakt harter Prüfstein für die KremserStadtchef Stadler empfing Union HandballerinnenUHK Krems scheiterte nach großartiger LeistungHandball-Hypo peilt den nächsten Titel anStockeraus Damen-Team erstmals ÖHB-Cup-SiegerUnion-Handballerinnen stehen im Cup-FinaleUHK voll auf Kurs in die oberste TabellenregionUHK Krems verpasste Einzug ins ViertlfinalePetar Angelov sicherte Kremser Auswärtssieg