Länderspiel-Jubiläum in Krems für Viktor Szilagyi Themen:Handball Viktor Szilagyi feiert in Krems seine 200. Teamberufung. - Foto: ÖHB Von: Heinz Harauer 6. April 2016 HANDBALL. In Krems, wo sein Vater Stefan Szilagyi sieben Jahre als Trainer agierte, trägt sein Sohn Viktor zum 200. mal das rot-weiß-rote Teamtrikot. In 199 Länderspielen für das A-Nationalteam hat der Kapitän nicht weniger als 892 Treffer für Österreich erzielt, führte die Mannschaft nicht nur 2010 zu Platz neun bei der Heim-Europameisterschaft, sondern in den Jahren darauf zu zwei Weltmeisterschaften 2011 und 2015 und einer Europameisterschaft 2014. Zudem ist Szilagyi der einzige Handballer bislang, der alle wichtigen Clubtitel der EHF gewonnen hat. Für Szilagyi ist der 200er allerdings nur Nebensache: „Die Zahl selbst spielt gar nicht so eine große Rolle. Stolz macht mich mehr die Tatsache, dass ich seit 18 Jahren Teil des Teams sein darf.“ Morgen, Donnerstag (20.30 Uhr, Kremser Sport.Halle) gibt es ein besonderes Jubiläum: Gegen Tschechien zieht der Deutschland-Legionär zum 200 mal das Nationaltrikot an. Werbung Mit dem Nationalteam hat Viktor Szilagyi im Juni ein großes letztes Ziel: gegen den mehrfachen Europameister Dänemark ist man im WM-Play-Off klarer Außenseiter, dennoch wird die Mannschaft nicht vorzeitig aufgeben. Szilagyi: „Ich möchte jedes einzelne Spiel genießen. Alle stehen in der Verantwortung, das Bestmögliche aus sich herauszuholen, um gegen Dänemark die kleine Chance auf die WM 2017 zu nützen.“ Szilagyi spekuliert mit Karierreende im Sommer Eine mögliches Ende der aktiven Karriere steht im Sommer im Raum, entschieden ist noch nichts. Szilagyi ergänzt: „Und dann ist es wichtig, mit dem Bergischen HC den Klassenerhalt zu schaffen. Ich bin noch nie abgestiegen. Im Sommer wird meine Karriere zu 90 Prozent vorbei sein. Wie es aussieht, werde ich dem Verein in anderer Funktion erhalten bleiben.“ Für Teamchef Patrekur Jóhannesson, der Szilagyi nach verletzungsbedingten Absagen im letzten Jahr nun erstmals im Spiel gegen Deutschland wieder zur Verfügung stand, steht seine Klasse außer Frage. Jóhannesson: „Es ist für mich als Trainer und für die Mannschaft sehr wichtig, eine solche Persönlichkeit und einen sehr guten Handballspieler wie ihn in den eigenen Reihen zu haben.“ Einer wäre bei diesem Jubiläum gerne dabei geweisen: Vater Stefan Szilagyi. Doch eine Leistenoperationen setzten den Senior „außer Gefecht.“ Werbung Falken „verschenkten“ einen möglichen HeimsiegKremser Handballer spielten in Linz groß aufHypo NÖ besiegte spanisches TeamHard zum Auftakt harter Prüfstein für die KremserStadtchef Stadler empfing Union HandballerinnenUHK Krems scheiterte nach großartiger LeistungHandball-Hypo peilt den nächsten Titel anStockeraus Damen-Team erstmals ÖHB-Cup-SiegerUnion-Handballerinnen stehen im Cup-FinaleUHK voll auf Kurs in die oberste TabellenregionUHK Krems verpasste Einzug ins ViertlfinalePetar Angelov sicherte Kremser Auswärtssieg