Vor Heimfans feierte Kevin Reiterer fünften EM-Titel

Feierte vor in Pöchlarn vor den heimischen Fans seinen fünften EM-Titel: Kevin Reiterer. - Foto: Facebook
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JETSKI. 120 Fahrer aus 26 Nationen starteten bei der IJSBA-Europameisterschaft in Pöchlarn. Den Titel holte sich Kevin Reiterer.

Vergangenes Wochenende starteten 120 Fahrer aus 26 Nationen bei der IJSBA Europameisterschaft in Niederösterreich. Während die Formel 1 der Straße in Spielberg ihre Runden drehte, schossen Europas schnellste Athleten des Wassers über den Schotterteich in Pöchlarn. Der 24-jährige Bad Fischauer galt als Anwärter auf den Titel, aber nach einem verpatzen Saisonauftakt und einer schwierigen Umstellung auf das neue Renngerät stand Reiterer im Schatten seiner Konkurrenten Quinten Bossche (BEL) und Valentin Dardillart (FRA).

“Nach dem Saisonaufakt und den ersten WM-Rennen bei denen ich es schwer hatte überhaupt in die Top fünf zu fahren, konnte ich nur so viel wie möglich trainieren um Eins zu werden mit meinem neuen Gefährt. Ich trainiere jeden Tag am Wasser und versuche zu Hause auf Flachwasser mich total auf den Ski einzustimmen, aber man weiß nie, wie gut man wirklich ist bis man gegen die Besten fährt.”, schildert Reiterer.

Mit der Unterstützung des Jetski Händlers JUST Technik Design, startete Reiterer mit seinem neuen Kawasaki SX-R 1500 in den zwei stärksten Rennklassen. Das Fazit: Zwei Titel. Nach einer Aufholjagd im ersten Wertungslauf und einem souveränen zweiten Platz, legte der Niederösterreicher mit drei Start-Ziel-Siegen nach und holte sich seinen fünften Europameistertitel, gefolgt von Quinten Bossche (BEL) und Valentin Dardillart (FRA).

EM-Titel vor Heimpublikum ein besonderes Erlebnis

“Wir fliegen durch die Weltgeschichte, sind in Asien und Amerika kleine Stars, aber wenn man die Möglichkeit bekommt gegen die besten Fahrer Europas in Österreich anzutreten, vor Heimpublikum, vor meiner Familie und meinen Freunden, welche einen von klein auf unterstützten und den Weg zeigten, dass es möglich, ist die Träume die man sich in den Kopf setzt zu erfüllen, dann ist dieser Sieg ein ganz besonderer Sieg! Mein Dank geht an meine Sponsoren und Unterstützer, denn ohne sie wären diese Erfolge nicht möglich.”

Der Sportwissenschaftler tankte Selbstbewusstsein für den nächsten World Cup in China, aber vorerst werden noch einige Vorbereitungswettkämpfe in Europa gefahren. Im September geht es wieder nach China zum nächsten Stop des World Cups.

 

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