Wer das NÖ-Derby verliert bleibt im „Keller“ liegen

Der kompromisslose Einsatz von Andreas Dober ist beim SKN gefragt. - Foto: H. Lackinger
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FUSSBALL. Die Euphorie des Teams nach der EM-Qualifikation mitnehmen – das wünscht sich SKN-Trainer Karl Daxbacher beim NÖ-Derby gegen Wiener Neustadt am Freitag in der NV-Arena.


Fußball-Österreich ist in Feierstimmung – Marcel Koller und dem Nationalteam sei Dank! Jetzt soll aber auch endlich wieder in der NV Arena gejubelt werden. Die Wölfe brennen nach der Länderspielpause regelrecht auf das NÖ-Derby gegen Bundesliga-Absteiger SC Wiener Neustadt. „Ich musste die Burschen in den letzten Tagen im Training fast ein wenig bremsen“, schmunzelt Karl Daxbacher, der dann aber ganz schnell ernst wird: „Auf uns wartet eine ganz schwere, vor allem aber eine ganz wichtige Partie – wir wollen unbedingt zurück auf die Siegerstraße!“ Mithelfen sollen dabei vor allem ein paar Spieler, die zuletzt verletzungsbedingt pausieren mussten. Mit Manuel Hartl und Andreas Dober stehen zwei von ihnen auf alle Fälle wieder im Kader. Und auch Daniel Beichler ist zumindest für die Jokerrolle ein Thema. „Es wäre schön, wenn ich endlich mein Debüt im SKN-Dress feiern könnte, scharrt der Neuzugang im Wolfsrudel regelrecht in den Startlöchern.

Aber leider gibt’s wieder einige Ausfälle. So muss Karl Daxbacher nicht nur auf Marcel Holzmann verzichten, der sich ja bei der 0:1-Niederlage in Linz gegen Titelfavorit LASK eine schwere Knieverletzung zugezogen hat und nach seiner anstehenden Operation einige Monate ausfallen wird, sondern auch auf Lukas Thürauer. Der Mittelfeldmotor hat noch immer Probleme mit seinem Kreislauf. Derzeit wird er mit Infusionen behandelt „Aber wir dürfen nicht jammern“, so Karl Daxbacher, „wir haben einen großen Kader – jetzt müssen eben die anderen zeigen, dass wir voll auf sie bauen können.“

Abgesehen von der emotionalen Seite dieses Spiels geht es um die nächsten „Big-Points“ für beide Teams. Im Moment trennt die Kreissl- und die Daxbacher-Elf nur ein Punkt in der Tabelle. Während die Neustädter einen Aufwärtstrend verzeichnen können, kommen die St. Pöltner mit Fortdauer der Saison einfach nicht in Fahrt. Diesen Trend wollen die Blau-Weissen aus Wiener Neustadt selbstverständlich fortsetzen, zumal es um die Nummer eins in Niederösterreich geht.

Der SKN ein Lieblingsgegner für Wiener Neustadt

St. Pölten statt Mödling. Nach dem Abstieg musste der SC Wiener Neustadt viele Entbehrungen hinnehmen. Doch das Niederösterreich-Derby bleibt den Blau-Weissen erhalten. Auch wenn sich der Gegner geändert hat. Vielleicht hat dieses Derby aber genau deswegen noch ein wenig mehr Brisanz dazugewonnen. Es geht nämlich gegen den SKN St. Pölten in der NV-Arena. Ein Stadion, das die SC-Fans nur äußerst ungern betreten. Für das Niederösterreich-Derby machen aber viele eine Ausnahme.

Der Gegner kommt sicherlich mit einer breiten Brust nach St. Pölten. Immerhin  hat der SC Wiener Neustadt in der Sky Go Ersten Liga gegen den Gastgeber drei Siege – also eine weiße Weste- vorzuweisen. In jedem dieser drei Duelle erzielte Wiener Neustadt drei oder mehr Tore.

In den letzten beiden Runden ging die Kreissl-Elf hat zuletzt ja zwei Mal gewonnen. Der FC Liefering und der Floridsdorfer AC hatten jeweils mit 0:1 das Nachsehen. „Da hat man gesehen, dass sich die Neustädter nach dem eher durchwachsenen Start konsolidiert haben“, so Daxbacher, der dem Team aus dem Süden Niederösterreichs eine „hohe Qualität“ zuspricht. Noch dazu, wo man ja zuletzt den Kader noch mit Danijel Klaric und Daniel Wolf aufgerüstet hat. „Die Mischung beim Team von Günter Kreissl stimmt jetzt – wir müssen ganz konzentriert ans Werk gehen, um endlich den ersten Dreier zu Hauste einfahren zu können. Das ist unser ganz klares Ziel.“

 

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