Wölfe müssen sich Bullen beugen

SKN-Goalie Christoph Riegler: Einmal mehr in bestechender Form. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Auch im zehnten Anlauf gab es für der SKN keinen Punktgewinn gegen die Salzburger. 


SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg 1:3 (1:1). – SKN: Riegler; Meisl, Luan, Drescher; Ingolitsch, Mislov, Ljubicic (69. Balic), Luxbacher (84. Ouedraogo), Haas; Pak (74. Gartler), Fountas. –  FC Salzburg: Walke; Todorovic, Ramalho, Pongracic, Ulmer; Samssekou; Haidara (84. Mwepu), Wolf, Schlager; Yabo (71. Minamino), Dabbur (89. Gulbrandsen). – Tore: 1:0 Pogracic (26., Eigentor), 1:1 Schlager (45.), 1:2 Wolf (67.), 1:3 Gulbrandsen (90. +7.). – NV Arena, 5.511 Zuseher, SR Heiss. – Der SKN verlangte dem aktuellen Tabellenführer in einer intensiven Partie zwar alles ab, musste sich am Ende aber trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:3 geschlagen geben und somit die erste Pleite nach zwölf ungeschlagenen Spielen einstecken.

Im Vergleich zum knappen Sieg in Altach vor der Länderspielpause stellte Leitwolf Dietmar Kühbauer seine Startformation gleich an drei Positionen um: So rückte etwa Fountas anstelle von Gartler ins Aufgebot, während Ljubicic den angeschlagenen Hofbauer ersetzte und Drescher nach seiner Verletzung erneut für Puchegger in die Anfangself rutschte.

Erwartungsgemäß übernahmen zu Beginn der Partie allerdings die Gäste die Kontrolle über das Geschehen auf dem Rasen. Die Gastgeber agierten in der Defensive allerdings wie schon in den vergangenen Wochen souverän und ließen wenig Gefahr für das Tor von Goalie Christoph Riegler zu. Auf der Gegenseite setzte man hingegen offensiv Nadelstiche – ein Schuss von Fountas ging allerdings zu zentral auf das Tor (19.). Wenig später zappelte der Ball allerdings doch im Netz – nach einer Hereingabe von Haas lenkt Salzburgs Verteidiger Pongracic nach einem Zweikampf mit Pak ins eigene Tor und stellte auf 1:0 für die Wölfe (26.). Im Anschluss drehten die Gäste allerdings richtig auf – einzig und allein Christoph Riegler war es zu verdanken, dass den Bullen nicht der postenwendende Ausgleich gelang. Erst rettete im Eins gegen Eins mit Wolf (27.), ehe bei einem Kopfball von Dabbur die nächste Glanztat folgte (28.).

Kurz vor der Pause hatte dann Fountas den zweiten Treffer auf dem Fuß, zielte allerdings bei einem Seitfallzieher zu zentral (40.). Und so fiel kurz vor dem Pausenpfiff doch noch der Ausgleich – nach einem Eckball kam Schlager etwas glücklich an die Kugel und drückte diese zum 1:1 in die Pause (45.). Mit diesem Resultat ging es auch in die Kabinen.

Am Ende fehlte auch die Kraft

Nach dem Seitenwechsel hätten die Wölfe den alten Vorsprung allerdings beinahe wiederhergestellt: Nach einem Querpass von Pak setzte Luxbacher allerdings die größte Chance im zweiten Durchgang über die Latte (51.). Denn in weiterer Folge war erneut die Rose-Elf am Drücker und münzte diesen Vorteil letzten Endes auch in Zählbares um. Nach einem Lattenschuss von Ulmer (66.), war Riegler bei einer Chance von Schlager zwar noch zur Stelle, den Nachschuss konnte er allerdings nicht mehr parieren – 1:2 (67.).

Die Gäste aus Niederösterreich warfen zwar in weiterer Folge in den verbleibenden 20 Minuten – die von etlichen Härteeinlagen geprägt waren – nochmals alles nach vorne, zum Ausgleich sollte es an diesem Abend allerdings nicht mehr reichen. Im Gegenteil: Nach etlichen vergebenen Chancen gelang der Kühbauer-Elf durch Gulbrandsen in der 97. Minute noch der dritte Treffer und damit die endgültige Entscheidung.
Dennoch können unsere Wölfe aus dieser Niederlage etliche positive Aspekte mitnehmen, um für die kommenden Aufgaben bestmöglich gerüstet zu sein.

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