Eine Galavorstellung der jungen Entacher-Mädels

Maria Gstöttner: Ihre Routine ist unbezahlbar in der jungen Neulengbacher Mannschaft. - Foto: SVNÖ
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FUSSBALL. Keinerlei Probleme hatte SVNÖ Neulengbach im Ladies-Cup-Achtelfinale gegen Sturm Graz: Die Entacher-Elf siegte souverän mit 4:1 und steht im Viertelfinale.

NÖSV Neulengbach – Sturm Graz 4:1 (1:0). – NÖSV: Melissa Abiral; Nicole Konrad, Sarah Wronsky (53. Julia Hickelsberger), Sandrine Sobotka, Katharina Wienroither; Nicole Sauer, Jennifer Klein, Katharina Aufhauser (87. Hannah Kunschert), Valentina Schwarzlmüller; Maria Gstöttner (72. Birgit Gumpenberger),  Besijana Pireci. –  Tore: Maria Gstöttner (14.), Sarah Wronski (50./Elfmeter). Nur kurz dauerte das Abtasten zwischen den beiden Spitzenklubs der  ÖFB-Frauen Bundsliga. Schon der erste bilderbuchartig gespielte Angriff der Wienerwaldelf führte durch Maria Gstöttner zur schnellen 1:o-Führung (14.). Besonders turbulent ging es zwischen der 34. und 41. Minute zu: Gleich vier mal prallte der Ball von der Latte zurück ins Feld, ein mal köpfelte Jessica Frieser den Ball aus dem Gefahrenbereich. Die knappe Pausenführung spiegelte in keiner Phase die Überlegenheit der Entacher-Elf wider. Doch eine gewisse Genugtuung für Spielerinnen und Funktionäre: Die Grazerinnen schnappten dem SVNÖ den zweiten Tabellenplatz und dadurch auch eine Startplatz in der Womens Champions League weg.

Auch nach der Pause hatte der vorjährige Cup-Finalist die Partie fest in Griff. Der zweite Treffer durch einen von  Sarah Wronski verwerteten Foulelfmeter zum 2:0 schien alles klar zu machen. Doch acht Minuten später nützte Modesta Uka eine Unaufmerksamkeit der heimischen Abwehr zum völlig überraschenden Anschlusstreffer. Nur kurz gab Neulengbach die Initiative aus der Hand. Gefährlich wurden die Steirerinnen allerdings nicht. Im Gegenteil: Maria Gstöttner traf nochmals den Pfosten (61.), ehe dann Valentina  Schwarzlmüller einen Stanglpass von Julia Hickelsberger zum vorentscheidenden 3:1 über die Linie drückte. Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte schließlich Katharina Aufhauser in der 84.Minute. Keine Frage: Es war eine starke Vorstellung der jungen Wienerwaldelf. Gegen jene Elf, die den Niederösterreicherin im letzten Moment den zweiten Womens-Champions League-Platz neben den regierenden Meister SKN St. Pölten Frauen wegschnappte. Trainerin Gitti Entacher zeigte sich nach dem Schlusspfiff rundum zufrieden: „Eine starke Leistung von uns gegen einen starken Gegner.“

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