Zwei Rallycross-Rennen an einem Wochenende

Auch Europameister Herbert Grünsteidl hat sein Kommen zugesagt. - Foto: zVg
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MOTORSPORT. Am Wachauring in Melk feiert man Anfang September 45 Jahre Rallyecross in Österreich und in Melk.

Schon einmal, im Frühjahr 2017, ist der ÖAMTC Fahrtechnik als Veranstalter in die Bresche gesprungen, nachdem ein anderer Veranstalter auf dem Wachauring in Melk seine damaligen Dispositionen ins Waldviertel verlegt hat. In der Zwischenzeit haben die Mannen um Johann Danzinger, Leiter des Wachauringes und Thomas Leichtfried alle folgenden Rennen organisiert und auch zur Freude der vielen Rallycross Fans, sehr gut über die Bühne gebracht.

Nunmehr ist im heurigen Jahr einer für die MJP Arena in Fuglau vorgesehener Lauf zur heimischen Staatsmeisterschaft mit dem Veranstalter Motorsport Team Mostviertel abgesagt worden.

Und wieder ist der ÖAMTC Fahrtechnik eingesprungen, das Warum erklärt Johann Danzinger: “Im letzten Jahr ging es darum, den Rallyecross Sport auf jenem Boden zu erhalten, wo alles im Jahre 1973 auf dem damaligen Leru-Ring begonnen hat. Dies ist uns auch gelungen. Heuer wurde aber ein fix im Kalender festgelegter Termin abgesagt, wir sind neuerlich helfend eingesprungen, um sich zukünftig weitere Auslandsrennen für unsere Aktiven zu ersparen. Daher haben wir dieses Rennen mit unserem Sonntag-Lauf am 2. September gekoppelt um sich auch zusätzliche Organisationsspesen zu ersparen. Dies bedeutet, dass wir am Samstag, 1. September ein eigenes Rennen veranstalten, für das es auch separate Punkte für die Meisterschaft gibt.“

Viele haben ihr Kommen bereits zugesagt

Um auch diesen zusätzlichen Renntag für die Fans attraktiv zu gestalten, haben sich die Veranstalter gemeinsam mit einem Mann der ersten Stunde, Walter Handl, entschlossen, unter dem Titel „45 Jahre Rallycross in Österreich, speziell auf dem Boden des Wachauringes, früher LERU-Ring“ den Tag mit vielen Prominenten zu feiern.

Bekannte Namen wie der dreifache Rallycross Europameister Franz Wurz (1974, 1976, 1982), Europameister Herbert Grünsteidl (1977), Europameister Andreas Bentza (1981), Sieger des ersten heimischen Rallycross, Harald Neger, Staatsmeister 1982 Walter Mayer, Rennarzt Primarius Gerald Brandstetter, Günter Spindler, Rudi Müller, Dieter Karl Anton, Friedl Hainz, Rudi Frömmel, Sepp Pointinger, Karl Heinz Cmyral, Josef Lehr, Kurt Göttlicher, Josef Hofegger, Falko Jansen, Gerhard Öhlknecht, Ludwig Hofer, Walter Freinberger, Gerry Pfeiffer, Erich Hammerler und Stefan Reininger haben ihr Kommen bereits zugesagt und einige sollten ihrer früheren Boliden auf den Wachauring mitbringen.

 

 

 

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