Zwei starke Top-ten-Plätze für Hofer in Oschersleben Themen:Motorsport :ax Hofer (Nr. 19) zeigte sich nach den beiden Rennen in Oschersleben zufrieden. - Foto: ADAC Motorsport Von: Heinz Harauer 9. Juli 2017 MOTORSPORT. Max Hofer fuhr beim TCR-Germany-Wochenende in Oschersleben nach einem verpatzen Qualifying zwei hervorragende Rennen. Die nördlichste Rennstrecke Deutschlands war an diesem Wochenende die Spielwiese für die Piloten der ADAC TCR Germany. Zum zweiten Mal waren heuer die Teams in der Motorsportarena Oschersleben zu Gast, die sich in der Nähe von Magdeburg durch die Landschaft schlängelt. Insgesamt war es die dritte Station für die beliebte Tourenwagen-Klasse, in der an den Rennwochenenden jeweils zwei Läufe gefahren werden. Für den 18-jährigen Perchtoldsdorfer Max Hofer war dies eine weitere Gelegenheit, sein großes Racer-Talent unter Beweis zu stellen. Nach zwei hervorragenden siebente Plätzen kann dieses Vorhaben als gelungen bezeichnet werden. Im ersten Rennen am Samstag ging Max Hofer als 15. und somit aus der achten Startreihe ins Rennen. „Leider habe ich das Qualifying fahrerisch ziemlich verbockt. Da habe ich einfach zu viel wollen “, meinte er zu seiner für ihn unzufriedenen Ausgangsposition. Die er im Rennen jedoch mit einem gekonnten Mix aus Konzentration, Talent und Ärger in einen letztendlich sehr positives Ergebnis umwandeln konnte. Den Grundstein zu einem hervorragenden siebenten Platz legte der Niederösterreicher mit einem gelungenen Start, bei dem er seinen orange-weiß-farbigen Audi RS3 LMS gleich einmal um vier Positionen nach vorne schob. Den Rest erledigte Hofer mit einer für sein jugendliches Alter beachtlichen Routine. Während sein Teamkollege, der Südafrikaner Sheldon van der Linde, schon nach zwei Runden wegen mangelnder Motorleistung aufgeben musste, schraubte sich Max Hofer Platz um Platz nach vorne. Elf Sekunden vor Schluss machte er mit seinem letzten Überholmanöver den siebenten Endrang perfekt. Den Sieg holte sich erstmals der Deutsche Moritz Oestreich. Das zweite Rennen am heutigen Vormittag, das Max Hofer wegen des verpatzten Qualifyings am Samstag von Startplatz 14 aus in Angriff nehmen musste, begann mit einem Knalleffekt. Sheldon van der Linde, einer der Topfavoriten, blieb infolge fehlenden Benzindrucks am Start stehen und prolongierte sein rabenschwarzes Wochenende. Womit es Max Hofer vorbehalten blieb, die Fahnen des gemeinsamen deutschen Teams PROsport Performance hochzuhalten. Und dies gelang dem Österreicher auch in formidabler Art. Beim Start wieder drei Konkurrenten überholt, nach drei Runden bereits Zehnter und als in der fünften Runde der Niederländer Niels Langeveld, der am Vortag seine erste Poleposition erreichte, den deutschen Meisterschaftskandidaten Steve Kirsch aus dem Rennen drängte, war Max Hofer bereits Achter. Nach einem weiteren harten Manöver durch den späteren Sieger Niels Langeveld drehte sich auch der führende Schweizer Florian Thoma vom Asphalt und kam erst hinter Hofer wieder auf die Strecke zurück. Kurzum: Max Hofer beendete das turbulente Rennen wieder auf einem tollen siebenten Platz. Klar, dass das Resümee positiv ausfiel. Max Hofer: „Mit zwei Top-ten-Plätzen kann ich wirklich sehr zufrieden sein. Hätte ich das Qualifying nicht so derartig verpatzt, wäre vermutlich sogar ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. Schade, dass immer irgendwas nicht ganz passt. Aber ich habe wieder viel gelernt. Der Speed war zumindest in den beiden Rennen sehr gut. Unendlich leid es mir für meinen Teamkollegen Sheldon van der Linde. Zwei Mal praktisch kein Rennen bestreiten zu können ist sehr bitter für ihn.“ Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4