0:5 – eine Abfuhr für die beiden NÖ-Vereine

Lächelnd nimmt Referee Christopher Jäger die Beschwerde von Daniel Segovia zur Kenntnis. - Foto: Lackinger.
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FUSSBALL. Niederösterreichs Vereine spielen nach vier Runden in der Sky Go Erste Liga eine untergeordnete Rolle: Der SKN verlor gegen Innsbruck 0:3, der SC Wiener Neustadt blieb auch gegen Kapfenberg ohne Torerfolg – 0:2.

SKN St. Pölten – Wacker Innsbruck 0:3 (0:2). – SKN: Riegler; Grasegger (73. Markoutz), Huber, Wisio, Holzmann;   Stec, Mader, Ambichl (62. Mosböck), Schagerl (46. Jefferson); Thürauer, Segovia. – Wacker Innsbruck: Weiskopf; Hölzl, Siller, Deutschmann, Lercher; Gründler (66. Hauser), Freitag (75. Hamzic), Säumel, Renner; Micic, Pichlmann (83. Hirschhofer). – Tore: Freitag (7.), Pichlmann (39. 61.). Unter den Augen von Landeshauptmann Erwin Pröll lieferte der SKN St. Pölten über die gesamte Spielzeit eine äußerst matte Vorstellung. Schon nach sieben Minuten musste Keeper Christoph Riegler hinter sich greifen. Nach einem Einwurf ließ Danijel Micic den Ball auf Freitag abtropfen, der nützte seine Freiheit im Mittelfeld und hämmerte das Leder zur frühen Führung für die Gäste ins Netz (7.).

Von diesem Schock sollte sich die Mannschaft über die gesamte restliche Spielzeit nicht mehr erholen. Im Spielaufbau ließ man die notwendige Genauigkeit vermissen und konnte so im Offensivspiel keine entscheidenden Akzente setzen. Das gesamte Mittelfeld, aber vor allem Florian Mader, der eigentlich die Akzente setzen sollte, erwischten einen rabenschwarzen Tag. Nach einem Korner hatte Martin Grasegger eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Volleyschuss ging haushoch übers Tor. Wesentlich effizienter zeigten sich die Gäste: Die zweite Torchance nützte Thomas Pichlmann zur 2:0-Führung (39). Und der SKN? Von dem war bis zum Pausenpfiff nichts mehr nenneswertes zu sehen.

In der Kabine dürfte dann Trainer Daxbacher seine Burschen aufgeweckt haben. Jefferson, der für Schagerl kam, brachte frischen Wind in die laue Angelegenheit. Die Innsbrucker hatten nun nicht mehr so viele Räume, die Angriffsbemühungen der Wölfe wurden intensiviert und endlich kamen auch erste Einschussgelegenheiten für die Blau-Gelb-Roten zustande. Die beste Chance auf den Anschlusstreffer hat dabei Daniel Segovia.   »TORero« Segovia setzte sich nach einer Stec-Flanke in der Mitte durch, sein Kopfball landete aber leider nur an der Unterkante der Latte (54.). Auch danach hatten die Wölfe mehr Spielanteile, das Tor fiel aber erneut auf der anderen Seite. Und wieder war es Thomas Pichlmann, der nach einer Micic-Flanke in der Mitte zur Stelle war und die Partie endgültig entschied (61.).

Beinahe hätte Segovia unserer Mannschaft nochmal Hoffnung gegeben, doch auch der zweite Kopfball des Spaniers an diesem Abend fand nicht den Weg ins Innsbrucker Gehäuse (65.). So verliefen die restlichen 25 Spielminuten relativ ruhig – unserem Wolfsrudel fehlte zu diesem Zeitpunkt bereits der Glaube an die Wende, während die Schmidt-Elf ihre Führung sicher über die Zeit brachte. In der Nachspielzeit hätte Lukas Thürauer dann noch den Ehrentreffer besorgt, doch auch dieser zählte aufgrund einer möglichen Abseitsstellung nicht und so blieb es letztendlich bei einer deutlichen 0:3-Niederlage.

1. SC Wiener Neustadt – SV Kapfenberg 0:2 (0:0).- SCWN: Schierl; Seebacher, Sittsam, Pfingstner, Hütter; Duran; Salamon, Fischer, Rusek (46., Yavuz), Harrer (67., Saurer); Maderner (50., Takougnadi). – Die Gastgeber wussten es: Die Steirer sind eine harte Nuss. Sechs Partien sind sie bereits ungeschlagen und auch die Niederösterreicher waren einfach nicht in der Lage, sich durchzusetzen. Was besonders auffällt, auch nach vier Runden warten die Fans auf das erste Tor in der Sky Go Erste Liga.

Die heißen Temperaturen setzten beiden Mannschaften zu.   Angesichts dessen war das Tempo in Halbzeit eins auch sehr niedrig. Ebenso chancenarm. Beide Teams konnten lediglich Halbchancen aufweisen. Kurz vor dem Schlusspfiff hatten die Neustädter aber Glück. Kapfenbergs Andreas Lasnik hämmerte den Ball unter die Latte, das Tor wurde aber wegen Foulspiels nicht gegeben.

Die Partie fand auch nach Seitenwechsel zum größten Teil im Mittelfeld statt. Große Torraumszenen waren nach wie vor kaum vorhanden. Den roten Falken aus Kapfenberg merkte man ein wenig mehr Zug zum Tor an. In der 67. Minute passierte es trotzdem:   Die Kapfenberger gingen durch Dimitry Imbongo in Führung. Aufregung gab es wieder in Minute 81, als Lasnik nach hartem Einsteigen die Rote Karte sah. In dieser Phase keimte wieder mehr Hoffnung auf, das Spiel in eine andere Richtung zu lenken. Vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit setzte Sergi Arimany (86.) den Schlusspunkt einer sehr schwachen Partie,

Sky Go Erste Liga, vierte Runde

LASK – Austria Klagenfurt 2:0 (0:0). – Tore: Hinum (62.), Fröschl (88.)

Floridsdorfer AC – Austria Lustenau 1:3 (0:2). – Tore: Mössner (57.); Thiago (3.), Jailson (45.), Bruno (56.)

FC Liefering – Austria Salzburg 5:3 (3:1). – Tore: Pedro (25., 72.), Hwang (38., 41.), Burghuber (70./Eigentor); Öbster (42.), Kaufmann (48.), R. Reifeltshammer (50.)

 

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