Die Hüfte spielte bei Kathrin nicht mehr mit Themen:Ski Alpin Die Schmerzen waren stärker als ihr Wille: Kathrin Zettel gab ihren Rücktritt bekannt. Von: Heinz Harauer 13. Juli 2015 SKI ALPIN. Die Göstlingerin Kathrin Zettel gab mit nur 28 Jahren in Wien ihren Rücktritt bekannt. Die Niederösterreicherin hatte seit Jahren mit Hüftproblemen zu kämpfen, die immer mehr Schmerzen verursachten. Marlies Schild, Nicole Hosp und Andrea Fischbacher waren die prominentesten ÖSV-Läuferinnen, die heuer schon ihren Rücktritt erklärten. Nun folgte mit Kahtrin Zettel die nächste ÖSV-Athletin, die nächsten Jahr im Skip-Weltcup fehlen wird. Die Göstlingerin hat neun Weltcuprennen gewonnen (sieben im Riesentorlauf, zwei im Slalom), größer Erfolg war die WM-Goldmedaille in der Super-Kombination 2009, zudem errang sie Slalom-Silber bei der WM 2011 und zuletzt Slalom-Bronze bei Olympia 2014 in Sotschi. Werbung Dabei hatte Zettel noch im vergangenen Winter mit fünf Podestplätzen aufgezeigt, in Slalom und Riesentorlauf wurde sie je einmal Zweite, dritte Plätze gab es zwei Mal im Slalom und ein Mal in der Kombination. Den Rücktritt der Niederösterreicherin mussten ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel und ÖSV-Sportdirektor Hans Pum sowie zahlreiche Journalisten bei der Pressekonferenz ins Raiffeisenhaus in Wien zur Kenntnis: nehmen. Die Kämpferin wollte nicht aufgeben, wollte es heuer nochmals wissen: Doch irgendwie spielten der Körper – in diesem Fall ihre Hüfte – nicht mehr mit. Nach elf Jahren im Weltcup war eine großartige Karriere zu Ende. Sportlich ging es steil bergauf In Niederösterreich zählte Kathrin Zettel so wie etwas Thomas Sykora oder Andreas Buder schon im Landeskader zu den vielversprechendsten Talenten. Mit 15 Jahren holte sie sich drei Titel, zeigte schon 2004 bei der Junioren-WM in Marburg ihr außergewöhnliches Talent und gewann Gold im Slalom und Silber in der Kombination. Ihr Weltcup-Debüt feierte sie im gleichen Jahr in Sestriere mit einem 18. Platz. In dieser Tonart ging es weiter: Ihre ersten Weltcuppunkte in Aspen sicherte sich Kathrin mit einem 15. Rang. Bei der Weltmeisterschaft in Bormio jubelte Göstling und ihr treuer Fanklub zum ersten Mal über ihre WM-Medaille: Es war Silber im Teambewerb. Nach jedem Ende gibt es aber einen Anfang. Auch da hat Kahtrin Zettel konkrete Ziele: Da spielt ihr Freund Kurt Gaubinger die wichtigste Rolle. Werbung ÖSV-Damen trainieren im Sportzentrum NÖÖSV-Damen auf Sommer-TrainingslagerGroßartige Organisation sorgte für PerfektionJohannes Strolz ist stolzer Doppel-StaatsmeisterStrolz trotzte im Slalom am Hochkar dem NebelÖSV-Speedski-Team ist heiß auf den WM-TitelPodestplätze bei SchülermeisterschaftenOstalpencup in Lackenhof/Ötscher beendetHeimische Skielite Gäste am Hochkar und ÖtscherDankesfeier für Helfer von Skiweltcup am SemmeringZehn NÖ-Skitalente sind bereits reif für KitzbühelSchifoan ist doch das Leiwandste auf der Welt