Matthias Tippelreither siegte beim FIS-Heimrennen

Matthias Tippelreither feierte auf seinem "Hausberg" den fünften Sieg bei einem FIS-Rennen. - Foto: SCGH
Share Button

SKI ALPIN. Großartiger Matthias Tippelreither: Beim Heimslalom auf dem Hochkar holte der Göstlinger seinen fünften Sieg bei einem FIS-Slalom.

Das Talentereservoir beim SC Göstling-Hochkar scheint unerschöpflich. Nach Katharina Gallhuber, die drauf und dran ist, Nachfolgerin von Kathrin Zettel zu werden, ließ auch Matthias Tippelreiter aufhorchen. Er holte sich bei den alpinen Österreichischen Jugend-Skimeisterschaften im Slalom nicht nur den Titel, sondern konnte sich wieder international bemerkbar machen: Es ist schon der fünfte FIS-Slalomsieg in seiner Karriere. Ist er der mögliche Nachfolger seines Vereinskollegen und Vorbildes Thomas Sykora?


Werbung

Mit zweimal Laufbestzeit und einer Gesamtzeit von 1:33,15 Minuten sowie einem Vorsprung von 0,78 Sekunden setzte sich der Niederösterreicher gegen seine österreichischen Landsleute Pirmin Hacker (1:34,33) und Fabian Zeiringer (1:34,62) durch. Immerhin war auf der Draxlerlochpiste die gesamte österreichische und auch internationale Jugendelite am Start.

Das Göstlinger Schiclubteam um Obmann und Rennleiter Robert Fahrnberger hat mit seinem schon europacuperprobten Team und toller Unterstützung seitens der Hochkar-Liftgesellschaft den FIS–Herren-Slalom auf der Draxlerlochpiste trotz sehr winterlichen Witterungsverhältnissen die Rennen zur vollster Zufriedenheit bei besten Pistenbedingungen durchgeführt und erntete einmal mehr großes Lob von den internationalen Funktionären.

 Gallhuber hat nächste Saison einen Weltcup-Startplatz fix

Katharina Gallhuber (SC Göstling-Hochkar) und Katharina Huber (SC Waidhofen/Ybbs) waren in Pamporovo (BUL) eine Stufe höher – im Europacup – im Einsatz. Beim Torlauf am Dienstag schieden beide Niederösterreicherinnen aus, doch einen Tag später schaffte Katharina Huber aus St. Georgen/Reith nach hartem Kampf den vierten Platz. Katharina Gallhuber vom SC Göstling-Hochkar finishte als Achte.

Damit stand fest, das Gallhuber in der nächsten Saison einen Startplatz im Weltcup sicher hatte. Denn ihre schärfste Konkurrentin – Elisabeth Willibald (GER) – wurde Zwölfte und verpasste damit das begehrte Ticket, gegen Lindsey Vonn oder der Deutschen Viktoria Rebensburg um Weltcuppunkte zu fahren.


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*