Für Skitalente ist es ein weiter Weg zur Spitze

Tobias Köberl - eines der großen Talente im NÖ-Landesskiverband. - Foto: Privat
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SKI ALPIN. Am Weg zur absoluten Elite des Österreichischen Skiverbandes liegen für den Ski-Nachwuchs zahlreiche Stolpersteine.

Fabian Köberl steht im Niederösterreichischen Landesskiverband im Landeskader.  Der Wilhelmsburger wurde heuer erstmals zu FIS-Rennen entsandt, wo er gute Ergebnisse heraus fuhr. Dann kam es beim Einfahren zum SL oder RTL auf der Reiteralm zu einem verhängnisvollen Sturz. Der Seitenbandeinriss sorgte für eine  siebenwöchige Verletzungspause. Nach dieser Zeit war der Erfolgsfaden gerissen, beim Neustart in Hinterstoder und bei seinem ersten Auslandseinsatz in der CSE lief es nicht nach Wunsch.


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Doch bei den Allgemeinen Österreichischen Abfahrts-Meisterschaften in Dienten am Hochkönig, die er auf eigenen Wunsch unbedingt bestreiten wollte, lief es vom Training an sehr gut und die Platzierung 28. Platz mit 2,6 Sekunden Rückstand und dem zweiten Platz im Jahrgang der nächste Schock: Fabian brach sich in der am nächsten Tag stattfindenden zweiten Abfahrt den Mittelhandknochen der rechten Hand.

Der „nächste“ Köberl steht aber bereits in den Startlöchern beim WSV FISCHER Wilhelmsburg. Denn der jüngere Bruder Tobias dominierte im vergangenen Winter seine Altersklasse U11 souverän. Von insgesamt 16 Rennen stand er gleich acht Mal am obersten Treppchen. Nur einmal – beim NÖ Kinder Talente Cup auf der Distelpiste am Ötscher – sah Michael nicht das Ziel. Den Raiffeisen Kinder Cup Gebiet Mitte in der U11 gewann Tobias mit dem Maximum von 175 Punkten.

Familie wird zur Kassa gebeten

Opa Herbert Köberl, auch Vizepräsident im NÖ Landesskiverband, weiß allerdings, wie schwer es in Österreich ist, in einen der ÖSV-Kader aufgenommen zu werden. Zuletzt gelang es Katharina Gallhuber und Christoph Krenn (SC Göstling-Hochkar), Katharina Huber (SU Waidhofen/Ybbs) sowie Tristan Takats (USC Lilienfeld) mit einem dritten Platz bei der Österreichischen Jugendmeisterschaft,  sich auch bei Europacuprennen zu behaupten. Huber sorgte mit ihren Silbermedaillen im Slalom und im Riesentorlauf  bei den Österreichischen Ski-Staatsmeisterschaften für Schlagzeilen. Aus niederösterreichischer Sicht stehen derzeit Katharina Gallhuber, Katarina Huber und Marc Digruber im B-Kader, Ines Beres und Tristan Takats im C-Kader.

Völlig anders ist die Situation bei den Landesverbänden, wo die Trainer sowie das Umfeld, aber genauso auch das TZW Waidhofen  hervorragende Arbeit leisten. Trotzdem müssen die Eltern für die gar nicht geringen Kosten aufkommen und beinahe ihre gesamte Freizeit opfern. „Sie fahren in einer Wintersaison etwa für zwei Jungs rund 4000 Kilometer mit ihren Privat-Pkw und müssen auch für Übernachtungskosten aufkommen“, so Herbert Köberl.

Deshalb  ist jeder Sponsor herzlich willkommen. Bei den Köberls sind es die Firmen FISCHER Entsorgung Wilhelmsburg und ATOMIC, die das Familien-Budget etwas entlasten.


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