World Cup Finale in München mit Schmirl

Alexander Schmirl (mi.) hat sich für den Weltcup in München qualifiziuert. Foto: ÖSB
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SCHÜTZENSPORT. Der krönende Abschluss der diesjährigen ISSF World Cup Serie ist das Finale in München. Der Rabensteiner Alexander Schmirl hat sich dafür qualifiziert.

Mit dem Weltcup in Gabala (AZE) endete die diesjährige ISSF World Cup Serie dieser Saison. Den alljährlichen sportliche Höhepunkt der Sportschützen bildet allerdings das ISSF World Cup Finale, das in diesem Jahr vom 1. bis 7. September in München über die Bühne gehen wird.

Beim ISSF World Cup Finale dürfen lediglich die besten acht Schützinnen bzw. Schützen der aktuellen Weltcup-Saison in der jeweiligen Disziplin an den Start gehen. Dabei wird als Kriterium nicht die Weltrangliste herangezogen, sondern die Weltcup-Ergebnisse mit bestimmten Kategorie-Punkten gewertet. Es fließen sowohl der Rang bei einer Finalplatzierung (A-Punkte) als auch die dabei erzielte Ringzahl (B-Punkte) in die Bewertung ein. Wild Cards bekommen zusätzlich die jeweiligen Medaillengewinner und Titelverteidiger des vergangenen Jahres.

Die Qualifikation für das ÖSB-Team war nicht einfach, da laut ISSF-Reglement jeweils nur drei Schützinnen und Schützen je Nation pro Weltcup-Bewerb startberechtigt waren und die österreichischen Top-Athletinnen und -Athleten die Starts untereinander aufteilen mussten.

Bärenstarke Saison von Alexander Schmirl

Dennoch gelang dem Niederösterreicher Alexander Schmirl nach einer herausragenden Saison diese Qualifikation. Mit seiner Silbermedaille im KK-Dreistellungsmatch in Gabala erzielte er 18 Wertungspunkte und qualifizierte sich somit in dieser Disziplin für den Start beim ISSF World Cup Finale in München. Der 25-Jährige darf damit seine gelungene Saison, in der er neben seiner Weltcup-Medaille den ersten ÖSB-Quotenplatz für die Olympischen Sommerspiele 2016 mit dem Luftgewehr (ISSF WC Fort Benning) sowie den Vizeeuropameistertitel im KK-Liegendbewerb (EM Maribor) holen konnte, mit diesem Finale würdig beenden.

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