Knappe Entscheidung bei den Luftgewehr-Männern

Bernhard Pickl aus Gresten.- Foto:Margit Melmer, ÖSB
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SCHÜTZENSPORT. Bernhard Pickl und Alexander Schmirl verpassten im ÖSB-Männerteam hauchdünn die Bronzemedaille.


 Den in diesem Fall im wahrsten Sinne undankbaren vierten Platz erzielte das ÖSB-Männerteam in der Luftgewehr-Konkurrenz der Europameisterschaft in Maribor. Auch in den Einzelentscheidungen ging es knapp zu.

Nach einem eher zurückhaltenden Start mit 102,6 Ringen startete Bernhard Pickl (Gresten) voll durch. Drei 104er Serien, getoppt von einer 105er-Serie, ließen den Niederösterreicher in den Zwischenwertungen bis zuletzt immer wieder in den Finalrängen aufscheinen. Die sechste Serie mit 102,7 Ringen verhinderte allerdings den anvisierten Einzug ins Finale. So belegte der 26-jährige Niederösterreicher mit gesamt 623,4 Ringen Rang 18.

Ähnlich erging es seinem Landsmann Alexander Schmirl aus Rabenstein: Der Olympiateilnehmer konnte starke mittlere Serien auf die Scheibe bringen, letztendlich fehlte jedoch die Konstanz. Mit 623,2 Ringen belegte er dicht hinter Pickl den 22. Platz. Auf Rang 30 (621,9 Ringe) schoss sich Michael Höllwarth, der bereits mit seiner EM-Qualifikation auf sich aufmerksam gemacht hatte. 67 Athleten nahmen an dieser Konkurrenz teil. Für das Finale wurden  625,8 Ringe benötigt.

Zum Europameister 2017 kürte sich der Bronzemedaillengewinner von Rio 2016, Vladimir Maslennikov (RUS), mit 250,5 Ringen – erneut aufgrund der ISSF-Regeländerung mit neuem Final-Welt- und Europarekord. Silber ging an Oleh Tsarkov und Bronze an Alexis Raynaud (FRA).

Österreich verpasste Bronze hauchdünn

Mit 1868,5 Ringen ringgleich mit Deutschland beendete das Österreichische Männerteam den Luftgewehrbewerb und stand zu Beginn als Mannschafts-Bronzemedaillengewinner auf der Anzeigetafel. Doch leider sollte das Ergebnis nicht so bleiben, denn es zählt bei Ringgleichheit die Ringzahl der letzten geschossenen Serie. So belegten Bernhard Pickl, Alexander Schmirl und Michael Höllwarth den vierten Platz hinter den Mannschaften aus Russland, Serbien und Deutschland.

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