Schneebergland Rallye: Grössing hat Heimverteil Themen:Rallye Gerwald Grössing (li.) mit Co-Piloten Sigi Schwarz. Foto: Illmer Von: Heinz Harauer 25. Juni 2015 RALLYE. Die Schneebergland Rallye steht vor der Tür. Am Freitag starten nach dem Mittagessen 43 Driver die Motoren und wollen den haushohen Favoriten Mundl Baumgartner von der ersten Reihe verdrängen. Rallyeboliden am neuesten technischen Stand wie der Å koda Fabia R5 von Raimund Baumschlager oder der Ford Fiesta R5 von Gerwald Grössing fahren zwei Tage lang in der alpinen Landschaft um Zehntel Sekunden. Auch historische Boliden, beispielsweise ein BMW 2002, Saab 96 oder Talbot Sunbeam werden auf dem schwierigen Gelände an ihre Grenzen gebracht. Besucher können die Aktion am Boden von den Zuseherpunkten oder aus der Luft verfolgen – vor Ort können Hubschrauberrundflüge gebucht werden. Gerwald Grössing einziger Gegner von Mundl Baumschlager Ob Grössing nach seinem Skiunfall und langer Verletzungspause wegen Probleme an der Schulter wirklich ein echter Prüfstein sein wird, ist dennoch fraglich. Der Niederösterreicher war zuletzt der einzig wirkliche Herausforderer des oberösterreichischen Serien-Staatsmeisters, der laut Grössing „um sechs Zehnte Sekunden pro Kilometer schneller ist.“ Heimvorteil sieht Grössing keinen für sich: „Raimund kennt sich sehr gut aus. Er hat hier viel getestet.“ Sieht Grössing in Baumschlager seinen einzigen sportlichen Gegner, so vertraut er seinem Co-Piloten Sigi Schwarz, Obwohl sich der Restaurantbesitzer selbst schon zur alten Garde zählt, ist er nach wie vor im Spitzenfeld der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft zu Hause. Seit den frühen 90er Jahren hat er als Copilot bei unzähligen inländischen sowie internationalen Veranstaltungen für verschiedenste Fahrer aus dem »Gebetbuch« gelesen. Seit 2012 ist er der Stamm-Co von Gerwald Grössing. Das erste Zusammentreffen der beiden spielte sich in eine Bar in Freistadt folgendermaßen ab: Der über die Stiegen zu Boden stürzende Sigi Schwarz stellte sich im Aufstehen dem verdutzten Gerwald Grössing mit den Worten »Hallo ich bin der Sigi und nicht betrunken« vor. Die beiden verbindet neben der Leidenschaft zum Sport auch Geburtsjahr und Geburtsmonat: Mai 1967. Obwohl er sich selbst schon zur alten Garde zählt, ist er nach wie vor im Spitzenfeld der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft zu Hause. Seit den frühen 90er Jahren hat er als Copilot bei unzähligen inländischen sowie internationalen Veranstaltungen für verschiedenste Fahrer aus dem »Gebetbuch« gelesen. Seit 2012 ist er der Stamm-Co von Gerwald Grössing. Das erste Zusammentreffen der beiden spielte sich in eine Bar in Freistadt folgendermaßen ab: Der über die Stiegen zu Boden stürzende Sigi Schwarz stellte sich im Aufstehen dem verdutzten Gerwald Grössing mit den Worten »Hallo ich bin der Sigi und nicht betrunken« vor. Die beiden verbindet neben der Leidenschaft zum Sport auch Geburtsjahr und Geburtsmonat: Mai 1967. »Das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Beifahrer ist eindeutig am wichtigsten. Dieses wird durch eine gleichartige Denkweise erleichtert, welche auch eine Altersfrage ist – mit Gerwald Grössing klappt es perfekt. Jungen Piloten (und Pilotinnen, diese Ehre habe und werde ich aber nicht mehr erleben) ziehe ich allerdings Erfahrung vor. Mit einem Fahrer der gleichen Generation kann ich neben dem Spaß während der Fahrt auch das gesellige und gesellschaftliche abseits genießen. Nur eine Fahrt mit Weltmeister Sébastien Ogier wäre ein Angebot, welches ich nicht ablehnen konnte.« Über die Sonderprüfungsbestzeiten wird es wenig Diskussionen geben, Raimund Baumschlager und Gerwald Grössing werden mit den Startnummern eins und zwei den Ton angeben. Ob im Klassement wirklich kein Weg an diesen beiden Spitzenteams vorbeiführt, wird der Zieleinlauf nach der doppelten Marathon-Sonderprüfung Bieglhof am Samstag um 16.30 Uhr in Rohr im Gebirge zeigen. Grössing steigt auf Ford Fiesta WRC umWenn Teamchef Kogler irrt, fehlt Benzin im Tank„Helmut Schöpf, mach es bitte noch einmal“Mundl Baumschlager hat Konkurrenten im GriffBaumschlager liegt vorne, Kogler fiel ausWaldviertel Rallye feiert in St. Pölten PremiereMichael Böhm feiert im Ford seine Allrad-PremiereKogler schnellster Pilot ohne AllradantriebRehberger: Saisonbilanz ist durchaus positivBeide Zellhofer sehen Ziel der Herbst-RallyeZellhofer-Duo startet bei Rallye in DobersbergRehberger startet bei Herbstrallye Aufholjagd