Beim Weltcup-Debüt ist Gallhuber ausgeschieden

Katharina Gallhuber hatte sich vom Weltcup-Debüt mehr erwartet. - Foto: NÖLSV
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SKI ALPIN. Nichts zu holen war für Österreichs Damen beim Weltcup-Riesentorlauf in Sölden. Von zehn Österreicherinnen haben es nur drei in den zweiten Durchgang geschafft.

Das erste Weltcuprennen der alpinen Ski-Saison 2015/2016 hat mit Federica Brignone ein neues Siegergesicht gebracht. Vorjahressiegerin Mikaela  Shiffrin (USA) und die Liechtensteinerin Tina Weirather als Dritte konnten den ersten Weltcuperfolg von der Italienerin Frederica Brignone nicht verhindern. Beste Österreicherin wurde Eva-Maria Brem, die den achten Platz belegte. Ein ernüchterndes Ergebnis für ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel.


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Kaderumbau braucht noch Zeit

Ein ernüchterndes Ergebnis nach dem Ausfall von Anna Fenninger und dem Rücktritt zahlreicher Top-Läuferinnen, darunter auch die Niederösterreicherin Kathrin Zettel vom Skiclub Göstling-Hochkar, die im ÖSV-Kader bereits eine Nachfolgerin gefunden hatte: Katharina Gallhuber, Absolventin der MD SKI in Lilienfeld und mehrfache österreichische Schüler- und Europameisterin. Eines der hoffnungsvollsten Talente im alpinen Sektor des  ÖSV. Doch die beiden Weltcupdebütantinnen Stephanie Resch und Katharina Gallhuber mussten dem anspruchsvollen Hang Tribut zollen und schieden im ersten Durchgang ebenfalls aus.

Für die Göstlingerin gilt nun „Schwamm drüber“. Und zu Erinnerung: Auch bei Annemarie Moser-Pröll aus Kleinarl lief es im ersten Anfahrtsrennen gar nicht: Als 14-Jährige wurde sie beim Silberkrugrennenin Bad Gastein Letzte. Die Salzburgerin war die überragende Läuferin der 1970er Jahre, entschied sechsmal den Gesamtweltcup für sich, wurde fünfmal Weltmeisterin sowie 1980 Olympiasiegerin in der Abfahrt. Darüber hinaus gewann sie im Skiweltcup 62 Rennen – ein Rekord, der erst nach 35 Jahren, am 19. Jänner 2015, von Lindsey Vonn übertroffen wurde. 1999 in der Wiener Staatsoper erhielt sie den „Award als beste Skisportlerin des Jahrhunderts“. bei den Herren war es Jean-Claude Killy.


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