NÖ-Volleyballderby wurde in Amstetten zum Krimi Themen:Volleyball Tolle Werbung für Volleyball machten VCA Amstetten und Volleyball Waldviertel beim NÖ-Derby. - Foto: UWV Von: Heinz Harauer 10. November 2015 VOLLEYBALL. 500 Fans sahen im Eröffnungsspiel in der neuen Amstettner Halle ein spannendes Derby, aus dem Waldviertel als 3:1-Sieger hervorging. SG VCA Amstetten NÖ – SG Union Raiffeisen Waldviertel 1:3 (23:25, 21:25, 25:20, 26:24). – Scorer: Thomas Tröthann 22, Ingmar Zipper 14, Maximilian Landfahrer 12, Karl Jurkovics 8, Philip Ichovski 7, Nikola Zivanovic 4: Menner 19, Siwczyk, Boff je 12. – Die Union Raiffeisen Waldviertel entschied das erste ORF Sport+-Livespiel dieser AVL-Saison für sich. Es war das erste Spiel in der VCA-Heimstätte nach dem Umbau. Rund 500 Volleyballfans sorgten für eine tolle Stimmung und applautierten einer starken Heimmannschaft, die den neuen Tabellenführer stark zusetzte. Auch deshalb, weil Thomas Tröthann nach einem Fitnesstest einige Tage zuvor in Enns nach seiner Verletzung einen „Fitnesstest“ bestand und gegen die Waldviertler gleich bester Scorer seines Teams war. Natürlich auch hervorragend die Stimmung im Lager der Waldviertler. Denn sie prolongierten mit dem Auswärtssieg ihren imposanten Erfolgslauf. Zwar mussten sie den ersten Satzverlust hinnehmen, konnten aber im vierten Durchgang einen 22:24-Rückstand aufholen und den Sack zumachen. Fünf AVL-Spiele, fünf Siege bedeuten die Tabellenführung vor dem Hypo Tirol Volleyballteam und dem SK Posojilnica Aich/Dob. Das NÖ-Derby war geprägt von spektakulären Ballwechseln und einem ständigen Hin- und Her auf der Punktetafel. Mit 23-25 entschieden die Gäste den ersten Satz knapp für sich und auch der zweite Satz ging nach einem spannenden Kampf an Waldviertel. „Es fehlt auch ein wenig das Glück im entscheidenden Moment bei uns. Man merkt aber die Steigerung der Mannschaft zu den letzten Spielen“, kommentiert Landfahrer. Waldviertel gab ersten Satz in der Meisterschaft ab Nach knapp eineinhalb Stunden Spielzeit konnten die Hausherren dann den ersten Satzgewinn in der neuen Halle bejubeln. Mit einer starken Schlussphase zwang der VCA die Waldviertler in die Knie. Nach vier starken Services von Fabian Kriener musste der Derbykonkurrent seinen ersten Satz in der aktuellen Bundesliga-Saison abgeben. IIn Durchgang vier gaben die Mostviertler von Beginn an Vollgas. Die Annahmeprobleme noch nicht abgelegt, machte sich URW das Leben selbst schwer. Die Endphase dieses Runs entwickelte sich noch zu einem Volleyballkrimi. Die Amstettner hatten die Chance auf eine finale Entscheidung, konnten jedoch ihre Satzbälle nicht verwerten. Beim Stand von 24-24 ging der Punkt an die Gäste, die sich schließlich mit einem riskanten Aufschlag und danach durch Doff mit Übersicht und viel Gefühl das Match sicherten. Bereits am Mittwoch wartet auf Amstetten mit dem Europacupspiel gegen Mladost Zagreb das nächste Heimspiel. Stimmen zum Derby: Michal Peciakowski (URW): „Das war ein sehr schwieriges Spiel, da kann man schon einmal einen Satz verlieren. Der Wechsel im dritten Satz, als wir 16:14 voran waren, hat leider nicht das gebracht, was wir uns erhofft hatten. Am Mittwoch wartet in Amriswil schon die nächste harte Partie auf uns.“ Maximilian Langfahrer (VCA): „Es war ein Erlebnis, vor so einer Kulisse zu spielen. Dass wir Waldviertel als erstes Team einen Satz abnehmen konnten, ist durchaus positiv. Die Formkurve zeigt nach oben. Am Mittwoch im Europacup gegen Zagreb wollen wir unseren Fans ein tolles Spiel liefern!“ Fans sahen Volleyballkrimi in der Stadthalle ZwettlFinaleinzug vor eigenen Fans nicht geschafftVCA Amstetten jubelt über vierten Cup-TitelAich/Dob kann auch im Waldviertel siegenSportdirektor Henschke las Team die LevitenTröthanns Ausfall konnte VCA nicht verkraftenAmstettner Volleyballer sind im ViertelfinaleVCA Amstetten steht schon im Cup-Halbfinale„Nordmänner“ waren diesmal chancenlosVolleyball Waldviertel steht vor einer HärteprobeWaldviertel stürmt an die TabellenspitzeNordmänner empfangen Löwen vom Wörthersee