Wieder Weltcuppunkte für Katharina Huber

Katharina Huber (li.) und Katharina Gallhuber überzeugten in Aspen. - Foto: NÖSV
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SKI ALPIN. Als drittbeste Österreicherin beendete Katharina Huber aus St. Georgen/Reith als Neuling den zweiten Slalom von Aspen  auf Rang 17.

Das „Märchen auf Schnee“ ging für die Niederösterreicherin Katharina Huber im zweiten Slalom von Aspen weiter. Mit der hohen Startnummer 59 belegte die Vorzugsschülerin aus der „Michi Dorfmeister Ski und Snowboard Mittelschule“ in Lilienfeld im ersten Durchgang den sensationellen 19. Rang. Selbst Alexandra Meisnitzer als ORF-Expertin hat die ihrer Meinung nach großartige Leistung und Coolness mit Bewunderung kommentiert. Vor allem wie routiniert der Weltcup-Neuling des Union-Skiclubs Waidhofen/Ybbs, der vorher auch für den Skiclub Göstling an den Start ging, an diesen beiden Tage auftrat, war sehenswert. Hörenswert auch das erfrischende Interview zwischen den beiden Durchgängen. „Für mich ist das alle noch unglaublich, Das werde ich erst Zuhause realisieren.“ Und wie war das mit der Nervosität? „Natürlich war ich nervös. Aber nach einigen Toren ist es schon ganz gut gelaufen.“


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Gut gelaufen ist es auch im zweiten Durchgang. Kurzzeitig gab es sogar eine österreichische Doppelführung durch Katharina Huber und der Salzburgerin Julia Grünwald. Im Endklassement katapultierte sich die Mostviertlerin  auf den 17. Gesamtrang vor. Ihr Kommentar: „Ein Wahnsinn, ich kann’s noch gar nicht glauben.“

Katharina Gallhuber verlor Weltcuppunkte

Doppeltes Pech hatte Katharina Gallhuber aus Göstling in Aspen. Nicht nur, dass ihr die Weltcuppunkte vom Samstag aberkannt wurden, weil sie – aber auch andere Läuferinnen – einen zu großen Rückstand auf Siegerin Mikaela Shiffrin hatte. Eine Regel, die anscheinend nur Insidern bekannt war. Und am Sonntag konnte sie sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Da befand sie sich in „guter Gesellschaft“, in jener von Eva Maria Brem, Katharina Truppe, Christina Ager, Ricarda Haaser und Lisa-Maria Zeller.

Die zweifache Weltmeisterin Mikaela Shiffrin fuhr auch beim zweiten Slaloms an diesem Wochenende in einer eigenen Liga. Überzeugende Bestzeiten in beiden Läufen  – trotz eines Fehlers in zweiten Durchgang – lag die US-Amerikanerin gleich 2,65 Sekunden vor Frida Hansdotter (SWE).


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