Altenmarkt eine harte Nuss für SKN-Frauen

Neulengbach-Trainerin Brigitte Entacher erwartet einen harten Fight auswärts gegen Sturm Graz. - Foto: NÖSV.
Share Button

FUSSBALL. In der achten Runde der Frauen Bundesliga empfängt im Spitzenspiel Sturm Graz den NÖSV Neulengbach.

In der Vorwoche musste der SKN St. Pölten im Auswärtsspiel bei Union Kleinmünchen (2:0) lange um die Tabellenführung zittern. Im Niederösterreich-Derby am Samstag gegen den SKV Altenmarkt wird die Aufgabe ähnlich schwer. „Altenmarkt wird sich auf die Defensive fokussieren, steht hinten gut“, so Liese Brancao seitens des SKN. Die Mannschaft müsse sich auf ein Geduldsspiel, sowie auf Konterangriffe einstellen. Altenmarkt-Coach Andreas Radakovits macht keinen Hehl aus der defensiven Grundausrichtung seiner Mannschaft: „Das hat in der Vorwoche bis zur 84. Minute bestens funktioniert“, sagt er nach dem unglücklichen 0:1 gegen Neulengbach.

Spannung im Verfolgerduell garantiert

Vor der achten Runde führt SKN St. Pölten die ÖFB Frauen Bundesliga mit 19 Punkten an. Nur einen Zähler dahinter liegen – punktegleich – der SK Sturm Graz und der NÖSV Neulengbach. Am Samstag kommt es in der Murstadt zum Aufeinandertreffen der beiden Verfolger. „Ein echter Schlager“, weiß Neulengbach-Trainerin Brigitte Entacher. „Leichtes Spiel“, wie beim 4:1-Triumph ihrer Mannschaft im ÖFB Ladies Cup vor rund einem Monat erwartet Entacher nicht. Sturm sei mittlerweile „wesentlich stärker“, auch weil die Doppelbelastung durch die Teilnahme an der UEFA Women’s Champions League wegfalle, so die Trainerin. Außerdem dürften diesmal die ÖFB-Nationalspielerinnen Stefanie Enzinger und Katharina Naschenweng mit von der Partie sein. Sturm-Coach Markus Hiden versichert: „Wir werden es Neulengbach nicht noch einmal so leicht machen.“ Der Trainer kann wohl aus dem Vollen schöpfen. Neulengbach bangt noch um die Einsätze der erkrankten Valentina Schwarzlmüller sowie den angeschlagenen Sandrine Sobotka und Laura Wienroither.

Obwohl gerade erst etwas mehr als ein Drittel der Saison absolviert ist, stehen LUV Graz/DFC Leoben und der FC Südburgenland längst mit beiden Beinen im Abstiegskampf. Die Grazerinnen liegen vor dem direkten Duell auf dem letzten Platz und warten nach wie vor auf einen Punktgewinn. Allerdings fehlen neben der langzeitverletzten Selina Mandl auch Lisa Köberl und Sanda Jovanovic. Die Situation beim FC Südburgenland stellt sich vor Runde acht nur minimal besser dar: Die Elf um Kapitänin Susanna Koch verbuchte bislang lediglich ein Unentschieden und rangiert auf Platz neun.

Walter Weiss feierte seinen Einstand als USC-Landhaus-Trainer in der Vorwoche mit einem 3:1-Sieg über FC Südburgenland. Mit Wacker Innsbruck empfangen die Wienerinnen am Sonntag erneut einen Nachzügler. „Wir wollen unserer Favoritenrolle gerecht werden und im gesicherten Mittelfeld überwintern“, so Weiss. Anna Eberhardt kehrt ins Aufgebot zurück. Auf die Rückkehr einiger verletzter Spielerinnen hätte auch Wacker-Coach Zoran Tanaskovic gehofft. Allerdings kam es für die Tirolerinnen einmal mehr knüppeldick. Rosa Innerhofer (Innenbandverletzung) und Melanie Fischer (Bruch des Sprunggelenks) vergrößern das Innsbrucker Lazarett einmal mehr.

Union Kleinmünchen zeigte mit einer ansprechenden Leistung gegen SKN St. Pölten (0:2), dass die Zeiten, in denen die Gegnerinnen zum Punktesammeln nach Linz kommen, lange vorbei sind. Vor allem auf eigener Anlage sind die Oberösterreicherinnen nur schwer zu schlagen. Am Sonntag gastiert Aufsteiger FC Bergheim in der Landeshauptstadt. Auf Seiten Kleinmünchens dürften mit Katharina Rektenwald, Teresa Knauseder und Aurelia Zeilinger ebenfalls Stammkräfte fehlen.

ÖFB Frauen Bundesliga, 8. Runde
Samstag, 5. November:
12 Uhr: SKN St. Pölten : SKV Altenmarkt
14 Uhr: SK Sturm Graz : NÖSV Neulengbach
15 Uhr: LUV Graz/DFC Leoben : FC Südburgenland

Sonntag, 6. November:
14 Uhr: USC Landhaus : FC Wacker Innsbruck
14 Uhr: Union Kleinmünchen : FC Bergheim

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*