Die blau-gelben Vereine zeigen keinen Respekt

Wiener Neustadt-Trainer Rene Wagner spekuliert mit einer Überraschung in Lustenau. - Foto. SCWN
Share Button

FUSSBALL. Horn in Innsbruck und Wiener Neustadt in Lustenau: Zwei schwere Auswärtspartien für die NÖ-Klubs.

Beim letzten Spiel des SV Horn am Innsbrucker Tivoli waren bei den Niederösterreichern Goalie Philip  Petermann, Aleksandar Djordjevic und der heutige Co-Trainer Christoph Westerthaler dabei. Die Tiroler siegten 3:0 und Horn musste in die Regionallia Ost absteigen. Das ist die negative Seite zwischen den beiden Teams. Die positive Seite aus Horner Sicht: Nach der letzten Begegnung in Innsbruck reisten die Waldviertler mit einem 2:1-Sieg ab.

Für die Partie gegen Wacker hat Sportmanager Prisching eine klare Vorstellung: „Wir möchten den Schwung aus den letzten beiden Heimspielen mitnehmen und von Beginn an Druck aufbauen.“ Also ähnlich engagiert wie in den Partien gegen den FAC und Wattens. So will die Hamayoshi-Elf die Innsbrucker am Tivoli überraschen.

Mit den Aufsteigern tut sich Wacker Innsbruck in dieser Saison schwer. Zwar läuft es gegen die Topmannschaften der Liga gut, doch gegen Teams aus dem unteren Drittel der Tabelle kommt man nicht so recht in die Gänge. Wie in der letzten Runde gegen BW Linz, wo man trotz ansprechender Leistung beim 1:1-Unentschieden mit der eigenen Chancenauswertung haderte.

Das letzte Spiel auf heimischen Rasen konnten die Tiroler klar mit 3:0 für sich entscheiden. Das, und die Aufwärtstendenz unter Trainer Thomas Grumser sollte Auftrieb geben um endlich den ersten Sieg gegen einen Aufsteiger in dieser Saison einzufahren. Jürgen Säumel und Pascal Grünwald fehlen nach wie vor, ebenso der erkrankte Christoph Kobleder und der an Bauchmuskelproblemen laborierende Marco Hesina.

Wr. Neustadt rotzfrech nach Lustenau

Als bestes Team der zweiten Saisonviertels reiste Wiener Neustadt mit großem Selbstvertrauen nach Lustenau. Trainer Rene Wagner spekuliert mit der Heimschwäche des Vorarlberger: In den acht Heimspielen gab es nur zwei Siege. Trotzdem liegt die Austria in der Tabelle  hinter den Jung-Bullen  auf Rang zwei. Mit einem Auswärtssieg – da müssten jedoch auch Kapfenberg und der LASK „mitspielen“ –  könnte der Sprung in die Spitzengruppe gelingen.

Doch Austria Lustenau ist in der Ersten Liga in dieser Saison gegen den SC Wiener Neustadt ungeschlagen und gewann drei der fünf Duelle. Das Team von Trainer Lassaad Chabbi will an den fulminanten 5:3-Auswärtssieg gegen Tabellenführer FC Liefering vor heimischem Publikum den nächsten Sieg.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*