Die finale Devise heißt einfach „schnell sein“

Beim Audi Sport TT Cup ist der Perchtoldsdorfer Max Hofer immer im Spitzenfeld zu finden. - Foto: Audi Media Motorsport
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MOTOSPORT. Der Perchtoldsdorfer Max Hofer möchte auch in den beiden Abschlussrennen des heurigen Audi Sport TT Cups sein Talent unter Beweis stellen.

„Auf zum letzten Gefecht“ heißt es für Max Hofer am Wochenende 14. bis 16 Oktober. Da findet auf dem Hockenheimring in Deutschland das Finale des Audi Sport TT Cups 2016 statt. Die Saisonläufe 13 und 14 werden wie gewohnt im Rahmen der europäischen Tourenwagen-Königsdisziplin DTM gefahren. Max Hofer, der im Audi-TT-Feld als einziger Österreicher unter 20 von Audi Motorsport ausgesuchten Toptalenten aus aller Welt vertreten ist, möchte dabei sein Einstiegsjahr so abschließen wie er es die ganze Saison über geschafft hat – nämlich mit Erfolg. Der 17-jährige Perchtolsdorfer hat sich als vom Kartsport gekommener Neuling gleich in seinem ersten Jahr in der Audi-TT–Szene etablieren können, holte praktisch durchwegs Plätze unter den Top ten und krönte seine formidable Saisonbilanz mit einem dritten Platz in Zandvoort.

Drivers Coach Roland Dorfner in Hockenheim wieder dabei

Beim Finale in Hockenheim ist auch Max Hofers Drivers-Coach Roland Dorfner wieder mit von der Partie. Zuletzt in Budapest hatte die für Hofer wichtige Bezugsperson gefehlt, weil Dorfner da in seiner Funktion als profunder Reifenspezialist im Team von Rallye-Staatsmeister Hermann Neunbauer erfolgreich tätig war. Hofer: „Ich bin froh, dass Roland diesmal wieder dabei ist. Er gibt mir Sicherheit und ist immer mit einem hilfreichen Rat zur Stelle.“ Die Zielsetzung Hofers für die beiden letzten Rennen ist ebenso klar wie kurz: „Schnell sein“, was er ja sowieso immer ist. „Aber nur in den Rennen“, übt sich der Niederösterreicher in Selbstkritik. „In den Qualifyings hab‘ ich jedes Mal noch irgendwie einen Wurm drin. Da könnte ich mir mit schnelleren Zeiten eigentlich noch viel bessere Voraussetzungen für die nachfolgenden Rennen schaffen.“

Zwei starke Auftritte wären in Hockenheim freilich auch wichtig, um eventuelle Sponsoren auf sich aufmerksam zu machen. „Denn“, so Max Hofer, „ich möchte natürlich gerne noch eine Saison im Audi Sport TT Cup anhängen. Allein dass ich von den verantwortlichen Herren dahingehend schon gefragt worden bin, zeigt, dass ich wohl als Bereicherung in dieser Rennserie angesehen werde.“ Wenn nun auch noch der eine oder andere Investor den erfolgreichen Weg des hochbegabten Jungpiloten erkennen und mitgehen würde, stünde einer noch weit ausgefeilteren Talentprobe im nächsten Jahr nichts im Weg.

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