Ein Stockcar-Feuerwerk noch am letzten Renntag

In der Stock Crar Formel 2 ist die Entscheidung bereits gefallen. - Foto: Walter Vogler
Share Button

MOTORSPORT. Der Stockcar Racing Cup 2017 findet am Samstag, den 14. November, in Natschbach-Loipersbach seinen saisonalen Abschluss 

Mit dem sechsten und letzten Saisonlauf geht der Stockcar Racing Cup 2017 in seine finale Phase. Vor dem danach geplanten himmlischen Feuerwerk dürfen sich die immer zahlreicher werdenden Fans dieser Rennserie auch auf ein motorsportliches Feuerwerk freuen. Denn in drei von vier Klassen steht der Gesamtsieger noch nicht fest. Womit der Untergrund auf der 380 Meter langen Sandbahn in der Arena von Natschbach-Loipersbach sprichwörtlich brennen sollte.

Ab 9 Uhr morgens ist das Fahrerlager geöffnet, um 13 Uhr schaltet Rennleiter Lukas Zemanek die Startampel zum ersten von drei Vorläufen in jeder Klasse auf grün. Sofern der geplante Zeitplan eingehalten werden kann, geht der letzte Renntag dann um ca. 19.30 Uhr nach insgesamt 24 Rennen zu Ende. Danach stehen alle neuen Meister fest.

In der Formel 2, der motorisch stärksten Klasse, ist die Meisterschaft bereits entschieden. Der 24-jährige Grafenbacher Marcus Lechner kürte sich bereits am vorletzten Renntag nach Hans Schachinger (2012), Manfred Stohl (2013), Hans-Jürgen Erhart (2014), Andy Bössner (2015) und Patrik Krassnigg (2016) zum bisher jüngsten Stockcar-F2-Champion.

In drei Klassen steht Entscheidung noch aus

Eng geht es dabei bei den Saloon Cars zu. Hier kommt der Weinviertler Lukas Troll als Führender nach Natschbach. Allerdings ist diese Führung nur minimal. Georg Weissenböck aus Küb in Niederösterreich liegt nur 15 Punkte hinter Troll und auch Roman Führinger aus Wiesmath darf sich mit nur 27 Zählern Rückstand noch Chancen ausrechnen.

Ein wenig klarer, wenngleich nicht in trockenen Tüchern ist die Führung von Gerald Koloc in der Klasse der Hecktriebler. Der Gloggnitzer hat 79 Punkte Vorsprung auf Paul Bierl aus Seibersdorf. An sich ein beruhigender Polster, passieren darf dem Spitzenreiter freilich nichts.

Last but not least sucht auch die Jugendklasse noch ihren Champion 2017. Und hier bahnt sich ein wahres Herzschlagfinale an. Den führenden Puchberger Michael Kindl und seinen schärfsten Verfolger Gabriel Giuglea aus Neunkirchen trennen lediglich drei Punkte. Und wenn sich zwei streiten, könnte am Ende sogar noch der Dritte jubeln. Dieser ist momentan Marco Steiner, ebenfalls aus Neunkirchen, mit einem ebenfalls durchaus aufholbaren Rückstand von nur 30 Punkten auf titelbringenden ersten Platz.

 

 

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*